Flodder - Eine Familie zum Knutschen (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dick Maas |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (160 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Familie Flodder lebt in den ärmeren Vierteln der Stadt und hält sich an keine Regel, die ihr nicht passt. Die drei Söhne neigen zu kleineren und größeren Delikten, die Tochter tritt auffällig freizügig auf, und die Mutter führt das Haus mit fester Hand, nebenbei betreibt sie eine illegale Schnapsbrennerei. Durch eine Verkettung von Umständen wird die Familie aus ihrem angestammten Viertel in eine Villa am Stadtrand umgesiedelt. Dort treffen die Flodders auf eine wohlhabende Nachbarschaft, die mit ihrer neuen Umgebung denkbar wenig anfangen kann. Die Reibungen beginnen sofort, verschärfen sich aber, als sich der älteste Sohn in die Frau des Nachbarn verliebt und damit eine Grenze überschreitet, die selbst in diesem chaotischen Umfeld für Ärger sorgt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1986 unter der Regie von Dick Maas. Zur Besetzung gehören Nelly Frijda, Huub Stapel, René van 't Hof und Tatjana Simić. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte setzt auf einen klassischen Kontrast: eine Familie, die sich bewusst gegen bürgerliche Anstandsregeln stellt, wird in ein Milieu verpflanzt, das genau diese Regeln verkörpert. Aus dieser Konstellation zieht die Komödie ihren Konflikt, ohne dass es einer komplizierten Handlung bedarf – der Zusammenprall der Lebensweisen trägt die Geschichte allein. Dass gleich mehrere Familienmitglieder eigene kleine Nebenhandlungen bekommen, von den delinquenten Söhnen über die provokante Tochter bis zur schnapsbrennenden Mutter, zeigt eine Anlage, die auf ein Ensemble aus schrägen Figuren statt auf eine einzelne Hauptfigur setzt. Die Liebesgeschichte des ältesten Sohnes mit der Nachbarsfrau bringt zusätzlich einen Element von sozialem Tabubruch ins Spiel, das den Grundkonflikt zwischen den Welten noch zuspitzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 6,4 aus einer eher überschaubaren, niedrigen zweistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Film im mittleren Bereich, was für eine Komödie dieser derben Machart nicht ungewöhnlich ist. Seit der Entstehung 1986 sind inzwischen fast vier Jahrzehnte vergangen, was den Film klar als Produkt seiner Zeit erkennbar macht. Innerhalb der Komödie steht er für eine Spielart, die auf sozialen Kontrast und grobe Situationskomik setzt, statt auf feine Zwischentöne.
Bilder





Besetzung & Stab
- Nelly Frijda als Ma Flodder
- Huub Stapel als Johnnie
- René van 't Hof als Kees Flodder (Son)
- Tatjana Simić als Kees Flodder (Daughter)
- Horace Cohen als Henkie
- Lou Landré als Jacques "Sjakie" van Kooten
- Apollonia van Ravenstein als Yolanda Kruisman
- Herbert Flack als Wim Kruisman
- Bert André als Buurman Neuteboom
- Gerrie van der Klei als Buurvrouw Wijnberg
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Verfügbarkeit
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