Frankenstein - Zweikampf der Giganten (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ishirō Honda |
|---|---|
| Genre | Action, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-07-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An den Kuesten Tokios taucht ein humanoides Meeresungeheuer auf: Gaira, entstanden aus verworfenen Zellen von Frankensteins Monster. Waehrend das japanische Militaer sich auf eine Konfrontation vorbereitet, meldet sich ein zweiter Riese zu Wort. Sanda, Gairas Bruder, steigt aus den Bergen herab, um sein Geschwister zu verteidigen. Aus der Bedrohung durch ein einzelnes Wesen wird ein Konflikt zwischen zwei Giganten, die einst aus derselben Quelle stammen, nun aber auf entgegengesetzten Seiten stehen. Die Stadt wird zum Schauplatz einer Auseinandersetzung, die Bruder gegen Bruder stellt und dabei Zerstoerung ueber Tokio bringt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1966 unter der Regie von Ishirō Honda. Zur Besetzung gehoeren Kenji Sahara, Kumi Mizuno, Russ Tamblyn und Jun Tazaki. Er ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Horror und Science Fiction ordnet den Film in eine Tradition ein, in der monstroese Kreaturen als Projektionsflaeche fuer Zerstoerung und Kontrollverlust dienen. Dass die beiden Gegner aus derselben Ursprungszelle stammen, verschiebt den klassischen Kampf Mensch gegen Monster hin zu einem Konflikt zwischen zwei Varianten desselben Wesens, gut und boese als zwei Seiten einer gemeinsamen Herkunft. Die internationale Besetzung mit Russ Tamblyn neben japanischen Darstellern verweist auf eine Anlage, die ueber ein rein nationales Publikum hinausgedacht ist. Die Geschichte selbst braucht kein militaerisches Aufgebot als Hauptfigur, sondern nutzt es als Rahmen, in dem sich die eigentliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Giganten entfalten kann.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis von rund 109 Bewertungen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite oeffentliche Resonanz ablesen liesse. Seit seinem Erscheinen 1966 sind inzwischen fast sechs Jahrzehnte vergangen, ein Zeitraum, der den Film klar in die fruehe Phase des japanischen Monsterfilms der 1960er Jahre einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er fuer eine Erzaehlweise, die menschliche Konflikte auf gigantische Kreaturen uebertraegt und dabei die Stadt selbst zum Austragungsort macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kenji Sahara als Dr. Yuzo Mamiya
- Kumi Mizuno als Akemi Togawa
- Russ Tamblyn als Dr. Paul Stewart
- Jun Tazaki als General Hashimoto
- Kipp Hamilton als Singer
- Yoshibumi Tajima als Officer Hirai
- Nobuo Nakamura als Professor Kita
- Hisaya Ito als Chief Izumida
- Nadao Kirino als Lt. Col. Kazama
- Ren Yamamoto als Saburo Kameda
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Verfügbarkeit
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