Frankensteins Todesrennen (1975)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Bartel |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Komödie |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1975-04-30 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 300.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (594 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Zukunft gibt es nur noch ein Sportereignis von Bedeutung: ein mörderisches Rennen quer durch die USA, bei dem gewinnt, wer die meisten Fußgänger überfährt. Als Favoriten gelten der geheimnisvolle Frankenstein und sein größter Widersacher, der impulsive Machine Gun Joe Viterbo. Während das Rennen die ersten Opfer fordert, formiert sich eine Widerstandsgruppe gegen die blutige Veranstaltung. Sie lauert den Fahrern auf und führt sie in tödliche Fallen. Der Wettstreit wird damit zu einem gnadenlosen Kampf, denn bald werden die Saboteure auch in den eigenen Reihen vermutet.
Entstehungsgeschichte
Paul Bartel führte bei diesem Spielfilm aus dem Jahr 1975 Regie; bekannt ist er auch unter dem Titel Death Race 2000. Zur Besetzung gehören David Carradine, Simone Griffeth, Sylvester Stallone und Mary Woronov. Die Freigabe erfolgte ab 18 Jahren, was zur Härte des Stoffes passt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Action, Science Fiction und Komödie, und gerade das komödiantische Element ordnet die beiden anderen ein. Die Zukunftsannahme ist denkbar knapp gehalten: Eine Gesellschaft hat sich auf ein einziges Massenereignis verständigt, und dessen Regeln kehren jede sportliche Wertung ins Gegenteil. Wo sonst Geschwindigkeit zählt, zählt hier die Zahl der Opfer. Diese Überzeichnung ist der komische Zug an der Sache und zugleich ihr satirischer Kern. Die Widerstandsgruppe liefert die Gegenbewegung; dass der Verdacht sich anschließend nach innen richtet, hält die Spannung im Feld der Fahrer.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,2 von 10 fällt die Bewertung mittelmäßig aus, gestützt auf eine Basis von wenigen hundert Stimmen. Einundfünfzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Titel für eine Spielart des Science-Fiction-Kinos, die ihre Zukunft nicht ausbaut, sondern als Zuspitzung einer einzigen Idee benutzt. Wer harte Genrekost mit satirischem Einschlag sucht, findet hier eine Anlage, die beides ohne Umwege verbindet. Die Freigabe ab 18 Jahren macht dabei deutlich, dass die Überzeichnung nicht auf Verharmlosung hinausläuft, sondern die Gewalt als Teil des Arguments zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Carradine als Frankenstein
- Simone Griffeth als Annie Smith
- Sylvester Stallone als Machine Gun Joe Viterbo
- Mary Woronov als Calamity Jane
- Roberta Collins als Matilda the Hun
- Martin Kove als Nero the Hero
- Louisa Moritz als Myra
- Don Steele als Junior Bruce
- Joyce Jameson als Grace Pander
- Carle Bensen als Harold
Weitere Filme von Paul Bartel
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.