Freunde bis zum letzten (1956)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kon Ichikawa |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1956-01-21 |
| TMDB-Bewertung | 7,8 (176 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs befindet sich das Pelotão unter Hauptmann Inouye in Birma, eine Einheit, die sich durch gemeinsamen Gesang und Musik zusammenhält. Die Soldaten geraten in britische Gefangenschaft. Dort erfahren sie, dass eine andere japanische Truppe die Kapitulation verweigert und einem Massaker entgegengeht. Mizushima, der Harfenspieler der Gruppe, macht sich auf, in die Berge zu steigen, um mit seinem Spiel die Landsleute doch noch zur Aufgabe zu bewegen und ein Blutbad zu verhindern. Wie diese Mission ausgeht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Freunde bis zum letzten“ entstand 1956 unter der Regie von Kon Ichikawa und ist als Kriegsdrama angelegt. In den Hauptrollen sind Rentarō Mikuni, Shōji Yasui, Jun Hamamura und Taketoshi Naitō zu sehen. Zu Produktionsdetails oder einer Altersfreigabe liegen keine Angaben vor.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Kriegsfilm zeigt sich hier nicht in Schlachtszenen, sondern in der Gegenüberstellung von Gewalt und Musik: Eine Einheit, die durch gemeinsames Singen geprägt ist, wird mit der Sinnlosigkeit eines drohenden Massakers konfrontiert. Dass ausgerechnet ein Musikinstrument zum Mittel der Vermittlung wird, mit dem ein Einzelner versucht, andere von der Kapitulation zu überzeugen, verschiebt den Fokus vom Kampfgeschehen auf die Frage, was nach der militärischen Niederlage noch möglich ist. Die Erzählung konzentriert sich auf eine einzelne Figur und ihren Weg in die Berge, wodurch der Film eher als Charakterstudie denn als klassisches Schlachtenepos angelegt ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber statistisch schmales Bild ab. Der Film liegt inzwischen fast sieben Jahrzehnte zurück, was ihn in eine frühe Phase japanischer Nachkriegsfilme zum Zweiten Weltkrieg einordnet, die sich mit Schuld, Verlust und der Frage nach Versöhnung auseinandersetzen. Innerhalb des Kriegsfilmgenres nimmt er durch seinen Verzicht auf Actionelemente und die Betonung von Musik als Erzählmittel eine eigene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rentaro Mikuni als Captain Inouye
- Shōji Yasui als Mizushima
- Jun Hamamura als Ito
- Taketoshi Naitō als Kobayashi
- Shunji Kasuga als Maki
- Kō Nishimura als Baba
- Keishichi Nakahara als Takagi
- Toshiaki Itō als Hashimoto
- Hiroshi Tsuchikata als Okada
- Tomio Aoki als Oyama
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Verfügbarkeit
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