Futurama - Bender's Game (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dwayne Carey-Hill |
|---|---|
| Genre | Animation, Komödie, Science Fiction, Action, Fantasy, Abenteuer |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-11-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (617 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Steigende Preise für Treibstoff sind auch in dieser Zukunft ein Thema. „Mom“ betreibt ein intergalaktisches Monopol, dem sich Professor Farnsworth nicht länger beugen will; er beschließt, die Produktion von Dunkler Materie ein für alle Mal zu stoppen. Parallel dazu verfällt Bender aus schierer Neugier dem Rollenspiel mit Stift und Papier. Für einen Roboter ist das offenbar zu viel Fantasie: Bender verliert zusehends den Bezug zur Wirklichkeit, hält sich für den Bewohner einer Fantasy-Welt und wird schließlich psychiatrisch eingewiesen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände erzeugt er bei einer Operation tatsächlich eine solche Welt – und katapultiert die gesamte Planet-Express-Crew hinein. Der Krieg um die Dunkle Materie geht dort von vorn los, nur eben zwischen Hobbits und Goblins.
Entstehungsgeschichte
Der 2008 erschienene Animationsfilm entstand unter der Regie von Dwayne Carey-Hill. Zur Besetzung gehören Billy West, Katey Sagal, John DiMaggio und Tress MacNeille. Die Freigabe beginnt bei zwölf Jahren – bemerkenswert für einen Animationsstoff, dessen Humor sich also nicht an die Jüngsten richtet.
Hinter den Kulissen
Sechs Genres sind für einen einzelnen Film ungewöhnlich viele: Animation, Komödie, Science-Fiction, Action, Fantasy und Abenteuer. Die Geschichte selbst erklärt, wie das zusammengeht. Sie beginnt als satirische Science-Fiction um Rohstoffe und Monopole, wechselt über Benders Rollenspielbesessenheit ins Fantastische und trägt den ursprünglichen Konflikt in einer zweiten Welt noch einmal aus. Der Bruch ist damit kein Stilwechsel, sondern der Motor der Handlung: Dasselbe Personal, dieselbe Auseinandersetzung, andere Spielregeln.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,9 von 10 stammt aus einer Bewertungsbasis im dreistelligen Bereich und liegt damit im gehobenen Mittelfeld. Achtzehn Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film als in sich geschlossene Langfassung eines Serienuniversums, die von Zuschauern getragen wird, die dieses Personal ohnehin kennen. Innerhalb der Animationskomödie steht er auf der erwachseneren, gesprächslastigen Seite: Der Witz entsteht weniger aus Bildern als aus der Bereitschaft, eine absurde Prämisse konsequent zu Ende zu denken. Wer den Zugang über die Figuren nicht hat, dürfte den Wechsel in die Fantasy-Ebene als sprunghaft empfinden – wer ihn hat, sieht darin die Pointe.
Bilder






Besetzung & Stab
- Billy West als Philip J. Fry / Frydo / Prof. Farnsworth (voice)
- Katey Sagal als Turanga Leela (voice)
- John DiMaggio als Bender (voice)
- Tress MacNeille als Mom (voice)
- Maurice LaMarche als Walt (voice)
- Phil LaMarr als Hermes Conrad (voice)
- Kath Soucie als Cubert Farnsworth (voice)
- Lauren Tom als Amy Wong (voice)
- David Herman als Roberto (voice)
- Frank Welker als Nibbler (voice)
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Verfügbarkeit
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