Gamera - Revenge of Iris (1999)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shusuke Kaneko |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Science Fiction, Horror |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1999-03-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 15.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (135 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Jahre nach dem Angriff der Legion kommt Japan nicht zur Ruhe: Die geflügelten Gyaos-Monster, die eigentlich ausgelöscht schienen, tauchen in wachsender Zahl wieder auf und haben sich zu einer gefährlicheren Form entwickelt, den Hyper-Gyaos. Die Ornithologin Mayumi Nagamine wird von der japanischen Regierung zurückgerufen, um bei der Einschätzung der Bedrohung zu helfen. Parallel dazu wird am Meeresgrund ein Friedhof mit Gamera-Fossilien entdeckt. Im Hintergrund verfolgen zwei Regierungsagenten, die okkult interessierte Asukura und Kurata Shinji, eigene Ziele – Asukura hält Gamera selbst für ein böses Wesen, nicht für einen Beschützer. Die Fronten zwischen Mensch, Monster und Mythos verschwimmen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1999 unter der Regie von Shusuke Kaneko. Zur Besetzung zählen Ai Maeda, Shinobu Nakayama, Aki Maeda und Ayako Fujitani. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Fantasy, Science-Fiction und Horror zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein klassisches Monster-Setting wird mit okkulten Motiven und einer moralisch uneindeutigen Bedrohungslage verknüpft, die nicht einfach zwischen Held und Ungeheuer trennt. Dass eine Figur Gamera selbst als böse deutet, verschiebt die übliche Frontstellung solcher Filme und öffnet Raum für Ambivalenz. Die Besetzung mit mehreren jungen Darstellerinnen in zentralen Rollen deutet zudem darauf hin, dass die menschliche Perspektive über verschiedene Generationen und Blickwinkel auf die Katastrophe verteilt wird, statt sich auf eine einzelne heroische Figur zu konzentrieren.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis zählt der Film zu den besser eingeschätzten Beiträgen seines Genres, wobei die Zahl der Stimmen für eine breite Einordnung zu gering bleibt. Seit dem Erscheinen 1999 sind mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Kaiju-Genre technisch und erzählerisch weiterentwickelt hat. Innerhalb dieser Traditionslinie steht der Film für eine Phase, in der Monsterfilme verstärkt mit düsteren, mythologisch aufgeladenen Elementen experimentierten, statt reine Effektspektakel zu bleiben.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ai Maeda als Ayana Hirasaka
- Shinobu Nakayama als Dr. Mayumi Nagamine
- Aki Maeda als Young Ayana Hirasaka
- Ayako Fujitani als Asagi Kusanagi
- Yû Koyama als Tatsunari Moribe
- Nozomi Ando als Miyuki Moribe
- Ito Takahiro als Satoru Hirasaka
- Senri Yamazaki als Mito Asakura
- Toru Tezuka als Shinya Kurata
- Yukijiro Hotaru als Tsutomu Osako
Weitere Filme von Shusuke Kaneko
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.