Gefühl und Verführung (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bernardo Bertolucci |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-03-29 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (632 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Selbstmord ihrer Mutter flüchtet die 19-jährige Lucy in die Toskana. Zwei Dinge treiben sie an: Sie will ihren leiblichen Vater finden und ihre Jugendliebe wiedersehen. Untergebracht ist sie als Gast in einer Villa, deren intellektuelle Bewohner in einer gewissen Lethargie verharren — bis Lucy mit ihrer unbeschwerten, offenen Art hineinplatzt und die Runde daraus reißt. Nicht nur auf den an Leukämie erkrankten Schriftsteller Alex wirkt ihre Anwesenheit wie ein Mittel, das die Lebensgeister zurückholt. Was Lucy dabei über ihre eigene Herkunft erfährt und wie die Bewohner der Villa mit der Unruhe umgehen, bleibt die eigentliche Frage des Stoffes.
Entstehungsgeschichte
Bernardo Bertolucci inszenierte den Spielfilm, der 1996 herauskam. Liv Tyler spielt die junge Hauptfigur; Sinéad Cusack, Jeremy Irons und Jason Flemyng gehören zum weiteren Ensemble. Zugelassen ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm zusammengenommen erklären, warum der Stoff ohne äußeren Konflikt auskommt: Die Bewegung entsteht aus dem Eintreffen einer Figur in eine geschlossene Gesellschaft. Die Villa funktioniert als Kammer, in der sich alle Beteiligten fortwährend begegnen müssen, und der Sommer gibt der Erzählung ihren Rhythmus. Auffällig ist die Verteilung der Lebensalter: eine sehr junge Hauptfigur gegenüber einem Kreis deutlich älterer Erwachsener. Daraus ergibt sich die Reibung, von der die Geschichte lebt — Neugier und Ungeduld auf der einen Seite, Rückblick und Krankheit auf der anderen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,7 von 10 beschreibt ein wohlwollendes, nicht euphorisches Urteil, das auf einer dreistelligen Zahl von Stimmen beruht und deshalb nur begrenzt belastbar ist. Dreißig Jahre liegen zwischen Erscheinungsjahr und Gegenwart. Im Feld der Selbstfindungsdramen steht der Film für die ruhige Variante, die ihre Konflikte in Gesprächen und Blicken austrägt statt in Ereignissen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Liv Tyler als Lucy Harmon
- Sinéad Cusack als Diana Grayson
- Jeremy Irons als Alex Parrish
- Jason Flemyng als Gregory
- Joseph Fiennes als Christopher Fox
- Carlo Cecchi als Carlo Lisca
- Donal McCann als Ian Grayson
- Jean Marais als M. Guillaume
- Rachel Weisz als Miranda Fox
- Anna Maria Gherardi als Chiarella Donati
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Verfügbarkeit
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