Genius - Die tausend Seiten einer Freundschaft (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Grandage |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-06-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 5.681.622 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (734 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im New York der 1920er Jahre nimmt der Lektor Maxwell Perkins Autoren unter Vertrag, die noch niemand kennt, darunter Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald. Für ihn ist klar, was einen grandiosen Roman ausmacht. Als der junge Thomas Wolfe mit einer losen, tausendseitigen Blättersammlung in seinem Büro auftaucht, sagt ihm sein Instinkt sofort, dass sich hinter dem Chaos ein literarisches Genie verbirgt. Perkins versucht, die überschäumenden Texte des exzentrischen Künstlers zu bändigen; Lektor und Autor kämpfen um jede Formulierung. Aus der Arbeit erwächst eine Freundschaft, die Wolfes Geliebte Aline ebenso eifersüchtig macht wie Perkins' Ehefrau Louise.
Entstehungsgeschichte
Michael Grandage inszenierte das 2016 erschienene Werk, das im deutschen Verleih den Zusatz „Die tausend Seiten einer Freundschaft“ führt. Colin Firth und Jude Law tragen das Gegenüber von Lektor und Autor, Nicole Kidman und Laura Linney die beiden Frauen, deren Geduld daran strapaziert wird. Freigegeben ist der Film ab sechs Jahren.
Hinter den Kulissen
Historie und Drama sind hier eng verzahnt: Die Epoche liefert nicht nur Kulisse, sondern den Gegenstand selbst, denn verhandelt wird die Frage, wie ein Text entsteht und wer ihm seine Form gibt. Das ist eine ungewöhnliche Wahl für ein Kinodrama, weil der Konflikt nicht in Handlung, sondern in Sprache liegt — gestrichene Sätze statt äußerer Ereignisse. Die Besetzung mit vier gleichgewichtigen Namen zeigt an, dass die Anordnung als Quartett gedacht ist: zwei Männer im Ringen um ein Manuskript, zwei Frauen, die den Preis dafür tragen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 liegt die Bewertung im soliden oberen Mittelfeld, ermittelt aus einer noch schmalen Stimmenbasis. Das passt zu einem Stoff, der ein spezielles Interesse voraussetzt und darauf verzichtet, sein Thema zu verbreitern. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung steht das Werk im Genre der Künstlerbiografie eher am ruhigen Rand: kein Aufstiegsdrama, sondern die Beobachtung einer Arbeitsbeziehung, deren Nähe für alle Beteiligten Folgen hat.
Bilder






Besetzung & Stab
- Colin Firth als Max Perkins
- Jude Law als Thomas Wolfe
- Nicole Kidman als Aline Bernstein
- Laura Linney als Louise Saunders
- Guy Pearce als F. Scott Fitzgerald
- Dominic West als Ernest Hemingway
- Vanessa Kirby als Zelda Fitzgerald
- Demetri Goritsas als John Wheelock
- Harry Attwell als Assistant Editor
- Angela Ashton als Bertha Perkins
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Verfügbarkeit
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