Gimme Danger (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jim Jarmusch |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-08-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 950.040 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten in den 60er Jahren formiert sich in Ann Arbor, Michigan, eine Band, die mit ihrer Mischung aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz einen ungewöhnlich rohen, energischen Ton anschlägt: The Stooges. Der Film erzählt, wie diese Gruppe das Musikpublikum ihrer Zeit regelrecht überrumpelt und damit einen Klang etabliert, der später mit Punk und Alternative Rock in Verbindung gebracht wird. Erzählt werden die Inspirationen der Band, die Schwierigkeiten auf dem Weg zu Anerkennung und die wechselhafte Geschichte zwischen Aufbruch und Rückschlägen, die die Musiker durchleben.
Entstehungsgeschichte
Gimme Danger stammt aus dem Jahr 2016 und wurde von Jim Jarmusch inszeniert. Als Dokumentarfilm setzt er auf die Band selbst und ihr Umfeld: Iggy Pop, Scott Asheton, Ron Asheton und James Williamson treten als zentrale Stimmen der Erzählung auf. Freigegeben ist der Film ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass ein Regisseur wie Jarmusch sich einem musikalischen Stoff in dokumentarischer Form nähert, verweist auf den Anspruch, die Band nicht nur als Abfolge von Songs, sondern als kulturelles Phänomen zu begreifen. Die Genrekombination aus Dokumentarfilm und Musikfilm legt nahe, dass hier weniger eine reine Konzertaufzeichnung, sondern eine erzählerische Aufarbeitung im Zentrum steht – mit Fokus auf Herkunft, Stilmix und die Spannung zwischen künstlerischem Anspruch und kommerziellem Widerhall. Die Besetzung mit den Bandmitgliedern selbst deutet darauf hin, dass der Film aus erster Hand berichtet, statt sich auf externe Einordnungen zu verlassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich Gimme Danger im soliden Mittelfeld dokumentarischer Musikfilme, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Veröffentlichung 2016 sind mehrere Jahre vergangen, in denen der Film seinen Platz innerhalb der Musikdokumentationen über Rockbands der 60er und 70er Jahre gefunden hat. Für ein Publikum, das sich für die Ursprünge von Punk und Alternative Rock interessiert, bietet er einen dokumentarischen Zugang, der auf den Aussagen der Beteiligten selbst aufbaut.
Bilder








Besetzung & Stab
- Iggy Pop als Self
- Scott Asheton als Self
- Ron Asheton
- James Williamson als Self
- Dave Alexander als Self
- Steve Mackay als Self
- Mike Watt als Self
- Danny Fields als Self
- Kathy Asheton als Self
- Jim Jarmusch als Self (voice)
Weitere Filme von Jim Jarmusch
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.