Glück in kleinen Dosen (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arie Posin |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 103 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-06-08 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 6.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 351.401 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (229 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Dean Stiffle wohnt mit seinen Eltern in einer jener Vorstadtsiedlungen, in denen gepflegte Vorgärten und adrette Fassaden Normalität vorgaukeln sollen. Hinter dieser Oberfläche bröckelt es jedoch, und als Deans bester Freund, ein jugendlicher Dealer, stirbt, gerät die scheinbare Ordnung endgültig aus den Fugen. Eine Gruppe krimineller Mitschüler um einen gewissen Rowdy Bill will Dean zu Kurierdiensten zwingen und entführt zu diesem Zweck seinen kleinen Bruder. Doch die Aktion geht schief: Die Clique erwischt das falsche Kind. Aus diesem Irrtum entwickelt sich eine Kette von Ereignissen, die das Vorstadtleben der Beteiligten von seiner brüchigen Seite zeigt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Arie Posin und ist ab 16 Jahren freigegeben. In den zentralen Rollen sind Jamie Bell, Camilla Belle, Justin Chatwin und Glenn Close zu sehen – eine Besetzung, die jüngere Darsteller in den Mittelpunkt stellt und mit Close eine erfahrene Nebenfigur ergänzt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Drama deutet darauf hin, dass der Film das dunkle Ausgangsereignis – den Tod eines Teenagers – nicht rein tragisch, sondern mit einem Blick für das Absurde der Vorstadtwelt erzählt. Die Verwechslung bei der Entführung ist dabei kein bloßer Zufall, sondern strukturelles Element: Sie treibt die Handlung an und macht die Kluft zwischen äußerer Fassade und innerem Chaos sichtbar. Dass die Geschichte aus der Perspektive eines Jugendlichen erzählt wird, der zwischen Erwachsenenwelt und krimineller Clique aufgerieben wird, verweist auf ein Interesse an gesellschaftlicher Doppelmoral, ohne dass dabei plakative Auflösungen zu erwarten wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,5 bei einer eher überschaubaren, niedrigen dreistelligen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffälligen Mittelfeld seiner Genrekombination. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel heute eher zu den weniger präsenten Vertretern des Vorstadt-Drama-Genres zählen lässt. Innerhalb der Schnittmenge von Komödie und Drama bleibt er ein Beispiel dafür, wie sich Themen wie Jugendkriminalität und bürgerliche Fassade mit tragikomischem Unterton verbinden lassen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Jamie Bell als Dean
- Camilla Belle als Crystal
- Justin Chatwin als Billy
- Glenn Close als Carrie Johnson
- Kathi Copeland als Parent #1
- Rory Culkin als Charlie Stiffle
- Thomas Curtis als Charlie Bratley
- Tim DeKay als Mr Peck
- Lauren Holly als Boutique Owner
- Carrie-Anne Moss als Jerri Falls
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Verfügbarkeit
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