Glückliche Männer (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tristan Séguéla |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-02-15 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (128 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jean ist Bürgermeister einer kleinen Stadt im Norden Frankreichs, konservativ geprägt und mitten im Wahlkampf um seine Wiederwahl. In dieser Phase eröffnet ihm seine Frau Edith etwas, das sie lange für sich behalten hat: Sie fühlt sich seit jeher als Mann und will nun die Transition vollziehen. Jean hält das zunächst für einen Scherz, muss aber erkennen, dass Edith es ernst meint und entschlossen ist, ihren Weg zu Ende zu gehen. Damit gerät nicht nur seine Ehe aus den Fugen, sondern auch sein politisches Vorhaben, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Glückliche Männer“ entstand 2023 unter der Regie von Tristan Séguéla und ist im Original als „For Better and for Worse“ bekannt. In den Hauptrollen sind Fabrice Luchini und Catherine Frot als Jean und Edith zu sehen, an ihrer Seite stehen Philippe Katerine und Artus. Der Film ist als Komödie angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verknüpft ein privates Coming-out mit dem öffentlichen Druck eines Wahlkampfs und macht damit zwei Sphären sichtbar, die aufeinanderprallen: das Intime der Ehe und das Repräsentative eines politischen Amtes. Dass ausgerechnet ein konservativer Bürgermeister mit der Transition seiner Frau konfrontiert wird, liefert den komödiantischen Kontrast, auf dem der Film aufbaut. Die Besetzung mit erfahrenen Darstellern wie Luchini und Frot in den Zentralrollen deutet auf eine Anlage hin, die stark auf das Zusammenspiel zweier gegensätzlicher Figuren setzt, während Katerine und Artus das Umfeld ergänzen. Als Komödie gekennzeichnet, sucht der Stoff seinen Ton offenbar eher im Zwischenmenschlichen als im reinen Gesellschaftsdrama, auch wenn das Thema selbst ernstes Gewicht trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 5,4 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass sich eine breitere Einordnung noch nicht abzeichnet. Innerhalb der Komödie positioniert sich der Titel durch die Verbindung von Identitätsthema und Lokalpolitik als Stoff, der sich von reinen Unterhaltungsformaten des Genres abhebt, ohne dass sich daraus bereits eine gesicherte Wirkung beim Publikum ablesen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fabrice Luchini als Jean Leroy
- Catherine Frot als Eddy Leroy
- Philippe Katerine als Francis
- Artus als Thomas
- Bastien Ughetto als Pierre Leroy
- Paul Mirabel als Luc Leroy
- Agnès Hurstel als Marie Leroy
- Camille Le Gall als Carole
- Grégoire Bonnet als Gérald
- Thomas VDB als Le charcutier
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Verfügbarkeit
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