Godzilla - Der Urgigant (1989)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 大森一樹 |
|---|---|
| Genre | Action, Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1989-12-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 7.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (316 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Labor ist etwas gelungen, das eigentlich nicht zusammengehört: Pflanzliche Zellen wurden mit den Zellen Godzillas gekreuzt. Lange bleibt dieser Erfolg nicht unbemerkt. Ausländische Agenten wollen an das Material heran, und bei ihrem Überfall verliert die Tochter des Wissenschaftlers Shiragami ihr Leben.
Der Vater bleibt verzweifelt zurück und treibt seine Forschung in eine eigene Richtung. Aus den Zellen seiner Lieblingsrose und denen des Monsters lässt er ein neues Wesen entstehen, den Megaklon Biolante. Kaum existiert diese Superpflanze, muss sie sich schon einem übermächtigen Gegner stellen. Godzilla ist durch Eruptionen in seinem heimischen Vulkankrater erwacht und hat Kurs auf Tokio genommen. Das Ungeheuer muss aufgehalten werden, und neben Biolante soll auch die neue Superwaffe X-2 dabei helfen. Wer am Ende die Oberhand behält, soll hier nicht vorweggenommen werden.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den Film 大森一樹, veröffentlicht wurde er 1989. Die Hauptrollen übernehmen 三田村邦彦, 田中好子, 高嶋政伸 und 高橋幸治. Mit seinem englischen Titel „Godzilla vs. Biollante“ stellt der Film das Duell der beiden Kreaturen schon ins Zentrum, während der deutsche Titel „Der Urgigant“ ganz auf Godzilla setzt. Freigegeben ist das Werk ab 12 Jahren, was zu einem Monsterfilm passt, der Zerstörung zeigt, aber kein Schreckensbild um seiner selbst willen entwirft.
Hinter den Kulissen
Action, Horror und Science Fiction greifen hier ineinander. Die Science Fiction liefert den Auslöser, denn am Anfang steht ein genetisches Experiment und nicht bloß ein zufällig erwachtes Monster. Der Horror zeigt sich in der Kreatur, die aus Trauer und Forscherdrang geboren wird, und die Action im Zweikampf der Giganten sowie im Einsatz neuer Waffen.
Bemerkenswert ist die persönliche Ebene. Shiragamis Verlust macht aus der Laborarbeit ein Motiv, das über reine Wissenschaft hinausgeht. Die Rose als Grundlage des Megaklons verbindet Erinnerung und Bedrohung auf eine Weise, die dem Monsterstoff eine melancholische Note gibt. Zugleich bringt die Agentenhandlung ein Spannungselement ins Spiel, das die Frage nach dem Missbrauch von Forschung stellt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 7,4 von 10 Punkten schneidet der Film für einen Monsterfilm bemerkenswert gut ab. Die Zahl der Stimmen liegt im niedrigen dreistelligen Bereich, die Wertung ruht also auf einer überschaubaren Gruppe von Zuschauern, fällt dort aber deutlich positiv aus.
Seit dem Erscheinen sind 37 Jahre vergangen. Innerhalb des Genres gehört der Film zu jenen Beiträgen, die das Kräftemessen der Riesenwesen mit einer Frage nach den Grenzen der Gentechnik verknüpfen und so mehr erzählen als nur den Kampf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kunihiko Mitamura als Kazuhito Kirishima
- Yoshiko Tanaka als Asuka Okouchi
- Masanobu Takashima als Major Sho Kuroki
- Kōji Takahashi als Genshiro Shiragami
- Toru Minegishi als Lieutenant Goro Gondo
- Megumi Odaka als Miki Saegusa
- Toshiyuki Nagashima als Director Seiichi Yamamoto
- Ryūnosuke Kaneda als Azuka's Father
- Kazuma Matsubara als Self Defense Forces Officer
- Yasunori Yuge als Prime Minister
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Verfügbarkeit
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