Gorky Park (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Apted |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-12-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 15.856.028 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (350 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Moskauer Gorki-Park stößt man auf drei Leichen. Den Toten wurde die Haut von den Gesichtern gezogen, und jedes Opfer starb durch eine einzelne Kugel aus einer Waffe des KGB. Die Ermittlungen übernimmt Arkady Renko, ein russischer Polizist und Sohn eines Generals, der damit in einen Fall gerät, in dem schon die Tatwaffe auf heikles Terrain verweist.
Bald richtet sich Renkos Aufmerksamkeit auf zwei Menschen: den Amerikaner William Kirwill und die Russin Irina. Kirwill, so zeigt sich, ist der Bruder eines der Opfer und selbst auf der Suche nach dem Mörder. Um die Toten identifizieren zu können, bittet Renko den Professor Andreev, anhand der Schädel ihre Gesichter zu rekonstruieren. Andreev lehnt zunächst ab, für Miliz oder KGB arbeite er nicht. Erst als Renko an seine Eitelkeit appelliert, willigt er ein.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Michael Apted. Der Film kam 1983 heraus und versammelt William Hurt, Lee Marvin, Brian Dennehy und Ian Bannen vor der Kamera. Zu sehen ist er ab 16 Jahren, eine Freigabe, die angesichts des Ausgangsverbrechens nachvollziehbar ist.
Hinter den Kulissen
Thriller, Krimi, Drama und Mystery kommen hier zusammen. Der Mordfall liefert das Rätsel, doch die Anlage reicht weiter: Ein sowjetischer Ermittler, eine KGB-Waffe und ein Amerikaner auf eigener Spur verweben die Aufklärung mit Fragen von Macht und Loyalität. Wer in diesem Umfeld ermittelt, muss damit rechnen, dass die Spur nach oben führt.
Bezeichnend ist die Szene mit Professor Andreev. Selbst die wissenschaftliche Hilfe ist nicht selbstverständlich, sondern muss dem Misstrauen gegenüber Polizei und Geheimdienst abgerungen werden. Renko erscheint dadurch weniger als Vertreter eines Apparats denn als Einzelner, der mit List vorgehen muss. Die Gesichtsrekonstruktion ist zugleich ein starkes Bild für einen Fall, in dem die Identität der Opfer erst mühsam zurückgewonnen werden muss.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,3 von 10 bei einer Basis von wenigen hundert Stimmen fällt das Publikumsurteil ordentlich, aber zurückhaltend aus. Ein klarer Konsens lässt sich aus dieser Zahl nicht ablesen.
43 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Kriminalgeschichten, die ihre Spannung aus dem Schauplatz beziehen. Der Mord an einem öffentlichen Ort in Moskau und die Verstrickung von Polizei, Geheimdienst und Ausländern machen ihn zu einem Vertreter des politisch aufgeladenen Ermittlerthrillers.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Hurt als Arkady Renko
- Lee Marvin als Jack Osborne
- Brian Dennehy als William Kirwill
- Ian Bannen als Iamskoy
- Joanna Pacula als Irina
- Michael Elphick als Pasha
- Richard Griffiths als Anton
- Rikki Fulton als Pribluda
- Alexander Knox als General
- Alexei Sayle als Golodkin
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Verfügbarkeit
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