Goyas Geister (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Miloš Forman |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 50.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.448.082 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (549 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spanien im Jahr 1792. Die Inquisition verbreitet Angst und Schrecken, und niemand ist vor ihr sicher. In ihr Visier gerät auch Inès, die Lieblingsmuse des Malers Goya. Ihr Vergehen: In einem Lokal wird beobachtet, wie es ihr vor einer Portion Schweinefleisch ekelt. Der Verdacht „jüdischer Praktiken“ genügt, um sie vor ein Tribunal zu laden.
Ihre verzweifelten Eltern wenden sich an Goya. Er soll seine Kontakte nutzen, damit ihre Tochter nicht im Kerker stirbt. Widerwillig wendet sich der Maler an den skrupellosen Pater Lorenzo, der im Hintergrund die Fäden zieht.
Entstehungsgeschichte
Miloš Forman inszenierte das Historiendrama, das 2006 erschien. Javier Bardem und Natalie Portman führen die Besetzung an, Stellan Skarsgård und Randy Quaid ergänzen sie. Die Freigabe ab 12 Jahren deutet an, dass der Film die Schrecken der Inquisition eher andeutet als ausstellt.
Hinter den Kulissen
Drama und Historie: Die Genrekombination legt fest, dass die Geschichte in einer konkreten Vergangenheit spielt und ihre Konflikte aus dieser Vergangenheit bezieht. Die Inquisition ist hier nicht Kulisse, sondern Handlungsmotor. Ein Ekel vor Schweinefleisch reicht als Beweis, ein Tribunal entscheidet über Leben und Tod, und ein Maler mit Kontakten ist die einzige Hoffnung einer Familie.
Die Anlage stellt drei Figuren in ein Dreieck: die Beschuldigte, den Künstler, der sie kennt, und den Geistlichen, der Macht hat. Goya steht dazwischen, weder Täter noch Opfer, sondern einer, der handeln muss, obwohl er lieber nicht würde. Dass Lorenzo als skrupellos gezeichnet ist, lässt ahnen, dass die Bitte um Hilfe einen Preis hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 bei einigen hundert Stimmen liegt der Film im mittleren Bereich. Für ein Historiendrama ist das ein Wert, der weder Ablehnung noch Begeisterung anzeigt, sondern eine sachliche Aufnahme.
Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Kino, das eine historische Epoche über ein Einzelschicksal erschließt. Die Frage, wie ein Künstler sich gegenüber der Macht verhält, ist dabei nicht an das Jahr 1792 gebunden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Javier Bardem als Lorenzo Casamares
- Natalie Portman als Inés Bilbatúa / Alicia
- Stellan Skarsgård als Francisco Goya
- Randy Quaid als King Carlos IV
- José Luis Gómez als Tomás Bilbatúa
- Michael Lonsdale als Inquisitor General
- Blanca Portillo als Queen María Luisa
- Mabel Rivera als María Isabel Bilbatúa
- Unax Ugalde als Ángel Bilbatúa
- Fernando Tielve als Álvaro Bilbatúa
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Verfügbarkeit
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