Greatest Showman (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Gracey |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 84.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 459.066.134 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (10.241 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
P. T. Barnum verliert seine Anstellung als Schreiber und nimmt mit gefälschten Sicherheiten einen Kredit auf, um ein Kuriositätenmuseum zu eröffnen. Als die Besucher ausbleiben, stellt er Menschen ein, die anderswo versteckt gehalten werden — eine bärtige Frau, einen kleinwüchsigen Mann, siamesische Zwillinge — und macht daraus eine Show.
Der Erfolg zieht ihn von seiner Truppe weg: Er sucht die Anerkennung der New Yorker Gesellschaft und geht mit der Sängerin Jenny Lind auf Tournee, während seine Ehe und sein Ensemble zurückbleiben. Der Film erzählt das als Musical mit Popnummern statt Musiktheaterstücken.
Entstehungsgeschichte
Die Entwicklung zog sich über sieben Jahre. Der Ausgangspunkt lag 2009 bei einer Probe zur Oscar-Verleihung, bei der Produzenten Hugh Jackman mit Barnum verglichen. Michael Gracey, der bis dahin Werbespots und Musikvideos gedreht hatte, kam 2011 dazu und gab hier sein Spielfilmdebüt.
Die Finanzierung stand mehrfach auf der Kippe. Entscheidend wurde eine Leseprobe 2016: Jackman war nach einer Nasenoperation das Singen ärztlich untersagt, weshalb der Komponist Jeremy Jordan seine Partien übernahm. Bei "From Now On" setzte sich Jackman über die Anweisung hinweg und sang selbst — die Wirkung im Raum sicherte die Finanzierung.
Hinter den Kulissen
Benj Pasek und Justin Paul, die im selben Jahr für "La La Land" ausgezeichnet worden waren, schrieben neun Lieder. "This Is Me", gesungen von Keala Settle, entstand als Stück über Selbstbehauptung und wurde zum bekanntesten des Films; es gewann den Golden Globe und war für den Oscar nominiert.
Der Soundtrack entwickelte ein Eigenleben: Er stand achtundzwanzig Wochen an der Spitze der britischen Charts und gewann einen Grammy. Der Film selbst zeigte eine für heutige Verhältnisse seltene Entwicklung — in seiner zweiten Woche stiegen die Einnahmen gegenüber der ersten um über sechsundsiebzig Prozent, ohne dass er je an der Spitze der Wochencharts stand.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 472 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 84 Millionen, und erhielt rund sechsundfünfzig Prozent zustimmende Besprechungen bei sehr hoher Publikumszustimmung.
Die schärfste Kritik betraf die historische Darstellung. Der reale Barnum stellte 1835 die versklavte Joice Heth aus und ließ nach ihrem Tod gegen Eintritt eine öffentliche Obduktion durchführen; seine Beteiligung an Menschenschauen und der Umgang mit Tieren kommen im Film nicht vor. Auch die Liebesgeschichte mit Jenny Lind ist erfunden — historisch fand Lind ihn grob und beendete die Tournee vorzeitig.
Bilder








Besetzung & Stab
- Hugh Jackman als P. T. Barnum
- Zac Efron als Phillip Carlyle
- Michelle Williams als Charity Barnum
- Rebecca Ferguson als Jenny Lind
- Zendaya als Anne Wheeler
- Keala Settle als Lettie Lutz
- Yahya Abdul-Mateen II als W. D. Wheeler
- Natasha Liu Bordizzo als Deng Yan
- Paul Sparks als James Gordon Bennett
- Sam Humphrey als Charles Stratton
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