Gretel & Hänsel (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oz Perkins |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Horror, Mystery |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 22.304.357 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (1.617 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Gretel ist sechzehn, ihr Bruder Hänsel acht. Der Vater ist tot, und die Mutter schickt beide fort.
Im Wald stoßen sie auf ein Haus, in dem eine Frau namens Holda lebt. Sie nimmt die Geschwister auf und scheint sie zu beherbergen. Doch was Holda tatsächlich ist, entdeckt Gretel erst nach und nach.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist das Märchen der Brüder Grimm.
Regie führte Osgood Perkins, das Drehbuch schrieb Rob Hayes. Die Umstellung des Titels begründete Perkins damit, dass diese Fassung Gretel in den Mittelpunkt stelle und als Erzählung vom Erwachsenwerden angelegt sei.
Sophia Lillis spielt Gretel, Sam Leakey den Hänsel — es war sein erster Film —, Alice Krige die Holda, Jessica De Gouw die junge Holda, Charles Babalola den Jäger und Fiona O'Shaughnessy die Mutter.
Produziert wurde der Film von Brian Kavanaugh-Jones und Fred Berger für Orion Pictures, Bron Creative und Automatik Entertainment; angekündigt wurde er im Oktober 2018.
Die Kamera führte Galo Olivares, den Schnitt Josh Ethier und Julia Wong. Die Musik stammt von Robin Coudert, der betonte, es sei ihm wesentlich, Melodien zu schaffen, die man singen oder pfeifen könne — bewusst gegen die übliche Horrorfilmmusik.
Gedreht wurde von November bis Dezember 2018 in Dublin; Nachaufnahmen entstanden im Januar 2019 in Langley in British Columbia. Das Budget betrug fünf Millionen Dollar, der Kinostart war am 31. Januar 2020.
Hinter den Kulissen
Die vorangestellte Geschichte über ein übernatürlich begabtes Mädchen, das aus seinem Dorf in den Wald verbannt wird, ist der Schlüssel zum Ganzen. Sie erklärt, warum Holda ist, was sie ist — und stellt die Frage, ob Gretel denselben Weg nimmt.
Damit wird aus dem Märchen ein Stoff über Begabung und darüber, was eine Gemeinschaft mit Frauen tut, die etwas können.
Die Musik folgt derselben Absicht. Statt Schreckakzente zu setzen, arbeitet Coudert mit Melodien — der Film soll nicht erschrecken, sondern beunruhigen.
Die Kritik traf sich in einem Punkt: Was zu sehen ist, überzeugt; wie erzählt wird, weniger.
Einordnung & Wirkung
Bei fünf Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 22,3 Millionen ein; das Startwochenende in Nordamerika brachte 6,1 Millionen und Platz vier bei 3000 Kinos.
Rotten Tomatoes weist 63 Prozent bei 115 Rezensionen aus, Metacritic 64 von 100. Bei CinemaScore vergab das Publikum ein C−.
Chandler Levack fand im Globe and Mail alles daran eigentümlicher, klüger und viel filmischer als erwartet. Kate Rife lobte im A.V. Club Gestaltung und Atmosphäre, Frank Sheck im Hollywood Reporter die üppige Stilisierung bei gemächlichem Tempo.
Dagegen befand Andrew Barker in Variety, viele Vorzüge wirkten kompromittiert; Kimber Myers meinte in der Los Angeles Times, die Substanz könnte Zuschauer hungrig zurücklassen. Mark Kennedy nannte den Film bei Associated Press visuell beeindruckend, aber langweilig — eher neunzig Minuten Beklemmung.
Ein C− bei gleichzeitig 64 Metacritic-Punkten beschreibt die Lage genau: Wer ihn für einen Horrorfilm hielt, wurde enttäuscht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sophia Lillis als Gretel
- Samuel Leakey als Hansel
- Alice Krige als Witch
- Jessica De Gouw als Young Witch
- Charles Babalola als The Hunter
- Fiona O'Shaughnessy als Mother
- Donncha Crowley als Master Stripp
- Jonathan Gunning als Emaciated Man
- Beatrix Perkins als Clicky
- Abdul Alshareef als Another Knight
Weitere Filme von Oz Perkins
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.