Hängt ihn höher (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ted Post |
|---|---|
| Genre | Western, Drama |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (887 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Menschen suchen im Gefängnis nach denselben Gespenstern, aus entgegengesetzten Gründen. Die Witwe Rachel sucht die Männer, die ihren Mann ermordet und sie vergewaltigt haben. Jed sucht jene, die ihn einst henkten, denn er hat die Lynchjustiz an sich selbst überlebt. Beide gehen die Reihen der Insassen durch, beide hoffen auf ein Gesicht, das sie wiedererkennen.
Nach der Suche nach seinen Henkern kehrt Jed in die Stadt zurück, mit zwei jungen Straftätern und einem Killer im Gefolge. Es ist eine Stadt, in der der Richter gnadenlos jeden henkt. Der Unterschied zwischen dem, was Jed widerfahren ist, und dem, was hier von Amts wegen geschieht, liegt damit vor allem im Verfahren, nicht im Ergebnis. Der Film ist als Plädoyer gegen die Todesstrafe angelegt, und die Anordnung der Figuren läuft auf diese Frage zu: Wer darf töten, und was unterscheidet das Urteil vom Übergriff.
Entstehungsgeschichte
Der Western erschien 1968, Regie führte Ted Post. Clint Eastwood, Inger Stevens, Ed Begley und Pat Hingle bilden die Besetzung. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren, was zu einem Stoff passt, der Vergewaltigung, Lynchmord und Hinrichtung nebeneinanderstellt.
Hinter den Kulissen
Western und Drama gehen hier zusammen, und wichtiger als die Reihenfolge ist das Zusammenspiel. Die Ausstattung des Westerns liefert Gefängnis, Galgen und Stadt, doch die Bewegung der Geschichte ist die eines Dramas: Sie führt nicht auf ein Duell zu, sondern auf eine Entscheidung darüber, wie weit Vergeltung gehen darf. Dass sowohl eine Frau als auch ein Mann mit derselben Absicht durch dieselben Zellenreihen gehen, verdoppelt das Motiv und macht es weniger eindeutig. Der Ton bleibt dabei nüchtern gegenüber Gewalt, die als Unrecht benannt und nicht ausgestellt wird.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,9 von 10 stammt aus einigen hundert Stimmen, einer für einen so alten Titel respektablen Beteiligung. Achtundfünfzig Jahre nach dem Erscheinungsjahr ist der Wert stabil und beschreibt einen Film, der im Genre einen festen Platz einnimmt, ohne an dessen Spitze zu stehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Eastwood als Marshal Jed Cooper
- Inger Stevens als Rachel Warren
- Ed Begley als Captain Wilson
- Pat Hingle als Judge Adam Fenton
- Ben Johnson als Marshal Dave Bliss
- Charles McGraw als Sheriff Ray Calhoun
- Ruth White als Madame Sophie
- Bruce Dern als Miller
- Alan Hale Jr. als Matt Stone
- Arlene Golonka als Jennifer
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Verfügbarkeit
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