Handling the Undead (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Thea Hvistendahl |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama, Mystery |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-02-09 |
| Budget | 5.141.025 $ |
| Einspielergebnis | 105.046 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (184 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An einem schwülen Sommerabend gerät Oslo aus den Fugen: Vogelschwärme ballen sich bedrohlich am Himmel, Autoalarme schlagen an, Ampeln spielen verrückt, dann fällt der Strom aus. Und die Toten erwachen. Anna, die kurz zuvor ihren kleinen Sohn verloren hat, muss miterleben, wie ihr Vater das Kind heimlich vom Friedhof geholt und nach Hause gebracht hat, weil er ihren Kummer nicht länger ertragen konnte. Tora hat am selben Nachmittag ihre Partnerin beerdigt – nun steht diese wortlos in der gemeinsamen Küche. Und David erlebt mit seinen zwei Kindern, wie ihre bei einem Autounfall gestorbene Mutter zurückzukehren scheint. Doch lebendig im eigentlichen Sinn sind die Wiedergekehrten nicht. Was genau sie sind und was sie wollen, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
„Handling the Undead“ entstand 2024 unter der Regie von Thea Hvistendahl. In den Hauptrollen sind Renate Reinsve, Anders Danielsen Lie, Bahar Pars und Bjørn Sundquist zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Drama und Mystery deutet an, wie der Film angelegt ist: Statt auf Schockmomente zu setzen, verschränkt er ein übernatürliches Ereignis mit drei parallelen Geschichten von Trauer und Verlust. Die Wiederkehr der Toten wird nicht als Spektakel inszeniert, sondern als Prüfstein für die Hinterbliebenen – für einen Vater, der die Grenze zwischen Fürsorge und Verdrängung überschreitet, für eine Partnerin, die mit einer stummen Rückkehrerin konfrontiert ist, und für eine Familie, die zwischen Hoffnung und Unheimlichkeit schwankt. Dass die Geschichte mehrere Perspektiven parallelführt, statt sich auf eine Figur zu konzentrieren, verweist auf ein Interesse an Trauer als geteiltem, aber unterschiedlich erlebtem Zustand.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich bislang kein eindeutiges Bild ab – die Bewertungsbasis ist zu schmal für eine verlässliche Einschätzung. Seit der Veröffentlichung 2024 ist noch wenig Zeit vergangen, der Film lässt sich also kaum in eine längerfristige Entwicklung einordnen. Innerhalb des Horror-Genres positioniert er sich durch die enge Verbindung mit Drama und Mystery eher leise und figurenzentriert als reißerisch.
Bilder








Besetzung & Stab
- Renate Reinsve als Anna
- Anders Danielsen Lie als David
- Bahar Pars als Eva
- Bjørn Sundquist als Mahler
- Denise Trankalis als Solglimt Colleague
- Bente Børsum als Tora
- Jan Hrynkiewicz als Peter
- Olga Damani als Elisabet
- John Ajvide Lindqvist als Undertaker
- Inesa Dauksta als Flora
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Verfügbarkeit
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