Happy Endings (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Don Roos |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 128 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-01-20 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Drei Geschichten laufen nebeneinander her und berühren sich immer wieder: Mamie hat vor fast zwanzig Jahren einen Sohn zur Adoption freigegeben, und ausgerechnet ein Filmemacher namens Nicky bietet ihr an, das Kind aufzuspüren. Ihr Stiefbruder Charley, zugleich der leibliche Vater dieses Kindes, versucht zusammen mit seinem Freund Gil herauszufinden, was aus dem Sperma wurde, das Gil einst einem lesbischen Paar gespendet hat. Parallel dazu gerät die Sängerin Jude in ein Dreiecksverhältnis mit dem androgynen Schlagzeuger Otis und dessen konservativem Vater. Die Fäden laufen zusammen, ohne dass hier vorweggenommen wird, wie sie sich entwirren.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2005 und wurde von Don Roos inszeniert. Zur Besetzung gehören Lisa Kudrow, Steve Coogan, Jesse Bradford und Bobby Cannavale. Es handelt sich um einen abendfüllenden Spielfilm, der Komödie, Drama und Liebesgeschichte miteinander verbindet.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm passt zur Struktur des Stoffes: Drei Erzählstränge über Familie, Elternschaft und Begehren, die formal getrennt beginnen und sich inhaltlich überschneiden. Themen wie Adoption, Samenspende und ein Liebesdreieck mit unklaren Rollen zeigen, dass es um unkonventionelle Familien- und Beziehungsmodelle geht, nicht um eine geradlinige Romanze. Die Besetzung mit vier Darstellern für drei parallele Handlungsstränge deutet darauf hin, dass jede Geschichte auf wenige zentrale Figuren zugeschnitten ist, statt ein großes Ensemble zu bedienen. Die Mischung aus Ernst und Komik legt nahe, dass die Themen mit einer gewissen Leichtigkeit behandelt werden, ohne ihre Schwere zu leugnen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,6 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Die Bewertungsbasis ist schmal genug, dass einzelne Stimmen den Schnitt merklich verschieben können. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Themen wie gleichgeschlechtliche Elternschaft und offene Familienmodelle im Kino seltener im Mittelpunkt standen als heute. Innerhalb der Kategorie der Beziehungsdramen mit komödiantischem Einschlag steht er damit für einen Ansatz, mehrere Lebensentwürfe gleichzeitig zu erzählen, statt sich auf ein einzelnes Paar zu konzentrieren.
Bilder




Besetzung & Stab
- Lisa Kudrow als Mamie
- Steve Coogan als Charley
- Jesse Bradford als Nicky
- Bobby Cannavale als Javier
- Maggie Gyllenhaal als Jude
- Jason Ritter als Otis
- Tom Arnold als Frank
- David Sutcliffe als Gil
- Sarah Clarke als Diane
- Laura Dern als Pam
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Verfügbarkeit
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