Hasta el viento tiene miedo (1968)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlos Enrique Taboada |
|---|---|
| Genre | Mystery, Horror, Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1968-05-30 |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (145 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Mädcheninternat wird Claudia von immer wiederkehrenden Träumen geplagt, die sich um einen Turm auf dem Schulgelände drehen. Zusammen mit einer Gruppe von Kommilitoninnen beschließt sie, dem Geheimnis nachzugehen und den Ort ihrer Albträume zu untersuchen. Die nächtliche Aktion bleibt nicht ohne Folgen: Die Schule suspendiert die jungen Frauen für ihr Verhalten. Doch Claudia lässt die Sache nicht los. Über eine Angestellte der Schule erfährt sie, dass die Gestalt aus ihren Träumen eine ehemalige Schülerin ist, die sich vor Jahren das Leben genommen hat. Selbst die Leiterin des Internats soll ihrem Geist bereits begegnet sein. Wie sich die Ereignisse weiter zuspitzen, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1968 und wurde von Carlos Enrique Taboada inszeniert. In den Hauptrollen sind Alicia Bonet, Maricruz Olivier, Marga López und Norma Lazareno zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Horror und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein reales Internatsleben trifft auf übernatürliche Erscheinungen, die sich aus einem ungeklärten Todesfall speisen. Die Besetzung aus überwiegend weiblichen Darstellerinnen unterstreicht, dass die Handlung sich klar auf die Perspektive der Schülerinnen und des Lehrpersonals konzentriert, statt äußere Bedrohungen einzuführen. Die Struktur – Traum, Verbot, heimliche Nachforschung, verborgene Wahrheit – folgt einer klassischen Spannungslogik, in der das Übernatürliche eng mit einer verdrängten Vorgeschichte verknüpft ist. Der Suizid einer früheren Schülerin als Ursprung der Spuklegende gibt dem Horrorelement eine dramatische, menschliche Grundierung, die über reine Schreckeffekte hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,9 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen steht der Titel unter den bislang eher selten bewerteten Werken seines Genres, was auf ein begrenztes, aber offenbar wohlwollendes Publikum hindeutet. Seit der Entstehung des Films sind mehr als fünfzig Jahre vergangen, was ihn innerhalb des mexikanischen Horrorkinos jener Zeit verortet. Die hohe Bewertung bei gleichzeitig kleiner Stimmenbasis lässt vermuten, dass der Film vor allem bei einem Publikum bekannt ist, das sich gezielt mit klassischem Genrekino dieser Dekade beschäftigt.
Bilder







Besetzung & Stab
- Alicia Bonet als Claudia
- Maricruz Olivier als Lucia
- Marga López als Bernarda
- Norma Lazareno als Kitty
- Renata Seydel als Ivette
- Elizabeth Dupeyrón als Josefina
- Rita Sabre Marroquin als Liliana
- Irma Castillon als Marina
- Pamela Susan Hall als Andrea (The Ghost)
- Rafael Llamas als Diego
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Verfügbarkeit
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