Herrin der toten Stadt (1948)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William A. Wellman |
|---|---|
| Genre | Western |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1948-12-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Bankraub bleibt James „Stretch“ Dawson mit seiner Bande nur ein Ausweg: die Flucht durch eine Salzwüste, dicht gefolgt von der Armee. Erschöpft und am Rand ihrer Kräfte erreichen die Männer eine fast verlassene Stadt, in der nur noch eine junge Frau, genannt Mike, mit ihrem Großvater lebt. Die Bande beschließt, sich und die Pferde ein paar Tage auszuruhen. Doch die Ruhe trügt: Nach und nach wird den Ganoven klar, dass die beiden Bewohner im Besitz von Gold sind. Sie zwingen den Großvater zu einem Handel – er verrät das Versteck, dafür sollen beide am Leben bleiben und die Hälfte des Goldes behalten. Ob sich alle in der Bande an diese Abmachung halten, ist eine andere Frage, und genau daran entzündet sich der Konflikt der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
„Herrin der toten Stadt“ entstand 1948 unter der Regie von William A. Wellman. In den Hauptrollen sind Gregory Peck, Anne Baxter, Richard Widmark und Robert Arthur zu sehen. Der Film ist als Western angelegt und für Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte folgt einem klassischen Muster des Genres: eine Gruppe von Gesetzlosen, ein isolierter Ort, ein Schatz und die Frage, wie viel Vertrauen unter Kriminellen tragfähig ist. Dass die Handlung fast vollständig in einer verlassenen Stadt und einer lebensfeindlichen Salzwüste spielt, verstärkt das Kammerspielartige der Konfrontation – die Bande ist auf engem Raum aufeinander und auf die beiden Bewohner angewiesen. Die Konstellation aus einer einzelnen Frau und ihrem Großvater gegenüber einer übermächtigen Bande setzt von Anfang an ein Machtgefälle, das die Abmachung um das Gold fragil erscheinen lässt. Der Bruch innerhalb der Bande, angedeutet durch unterschiedliche Haltungen zum gegebenen Wort, treibt die Spannung an.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch vergleichsweise kleinen Zahl abgegebener Stimmen zählt der Titel zu den soliden, aber nicht übermäßig breit diskutierten Werken seines Genres. Zwischen dem Erscheinungsjahr 1948 und heute liegt eine lange Zeitspanne, in der sich der Western als Genre mehrfach gewandelt hat – Stoffe wie dieser, mit ihrer Konzentration auf eine kleine Figurengruppe und einen moralischen Konflikt um Gold und Vertrauen, stehen dabei für eine eher reduzierte, figurenzentrierte Variante des Western-Erzählens.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gregory Peck als James "Stretch" Dawson
- Anne Baxter als Constance Mae 'Mike'
- Richard Widmark als Dude
- Robert Arthur als Bull Run
- John Russell als Lengthy
- Harry Morgan als Half Pint
- James Barton als Grandpa
- Charles Kemper als Walrus
- Carlos Acosta als Indian (uncredited)
- Robert Adler als Jed (uncredited)
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Verfügbarkeit
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