Herrscher der Zeit (1982)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | René Laloux |
|---|---|
| Genre | Animation, Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 78 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1982-03-24 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 4.368 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (198 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Raumschiffabsturz reißt den siebenjährigen Piel aus jeder Sicherheit: Seine Eltern sind tot, er ist allein auf dem lebensfeindlichen Planeten Peridede zurückgeblieben, wo ihn Riesenhornissen immer wieder angreifen. Was ihm bleibt, ist ein Funkgerät, das sein Vater ihm überließ, und die Stimme von Jaffar, einem Freund der Familie, der sich mit seiner Crew sofort auf den Weg macht, um das Kind zu retten. Die Reise dorthin ist selbst kein sicheres Unterfangen: Auch Jaffar und seine Begleiter müssen sich durch Gefahren kämpfen, ehe sich am Ziel eine Wendung zeigt, die anders ausfällt als erwartet.
Entstehungsgeschichte
„Herrscher der Zeit“ entstand 1982 unter der Regie von René Laloux als abendfüllender Animationsfilm. Zu den Stimmen zählen Jean Valmont, Michel Elias, Frédéric Legros und Yves-Marie Maurin. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben und verbindet Science-Fiction-Elemente mit Abenteuererzählung in gezeichneter Form.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Animation, Science-Fiction und Abenteuer mit dem Schlagwort Zeitreise deutet auf eine Geschichte hin, die über die reine Rettungsmission hinausgeht und mit der Wahrnehmung von Zeit und Distanz spielt. Dass ein Kind im Zentrum steht, das Erwachsenen per Funk gegenübersteht, schafft eine erzählerische Distanz zwischen den beiden Handlungssträngen – dem einsamen Überleben auf Peridede und der Reise der Rettungscrew –, die erst gegen Ende zusammenlaufen. Die Gefahr durch die Riesenhornissen und die Hindernisse auf dem Weg der Crew geben der Geschichte zwei parallele Spannungsbögen, die sich gegenseitig steigern, ohne dass eine der beiden Seiten die Kontrolle über den Ausgang hat.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren, eher niedrigen Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem positiven, aber nicht überwältigend breit abgesicherten Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 1982 sind mehr als vierzig Jahre vergangen, was den Film innerhalb der Geschichte des Animationskinos als frühes Beispiel für die Verbindung von Science-Fiction-Motiven mit einer kindlichen Hauptfigur erscheinen lässt. Innerhalb des Genres steht er damit für einen Ansatz, der Weltraum-Abenteuer nicht primär über Action, sondern über die emotionale Situation eines einzelnen, isolierten Kindes erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jean Valmont als Jaffar (voice)
- Michel Elias als Silbad (voice)
- Frédéric Legros als Piel (voice)
- Yves-Marie Maurin als Matton (voice)
- Monique Thierry als Belle (voice)
- Sady Rebbot als Claude (voice)
- Patrick Baujin als Jad (voice)
- Pierre Tourneur als Yula (voice)
- Alain Cuny als Xul (voice)
- Yves Brainville als Général (voice)
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Verfügbarkeit
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