Hip Hop Hood - Im Viertel ist die Hölle los (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paris Barclay |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-01-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 20.949.601 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.569 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mit zwanzig ist Cendar nach Ansicht seiner Mutter kein Kind mehr, aber auch noch kein Erwachsener. Damit sich das ändert, schickt sie ihn zurück zu seinem Vater. In South Central sucht er seine alten Weggefährten zusammen: den Cousin Loc Dog, den gelähmten, aber keineswegs wehrlosen Pattes Folles und Preach, einen entschlossenen schwarzen Aktivisten. Zu viert ziehen sie auf ein Fest, das die Freilassung von Cure Dent feiert, eines Mannes mit sehr lockerem Abzugsfinger. Dort begegnet Cendar der überaus anziehenden Dashiki, alleinerziehende Mutter einer ganzen Kinderschar von verschiedenen Vätern — und verliebt sich Hals über Kopf, ehe Loc Dog ihn warnen kann.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1996, Regie führte Paris Barclay. In den tragenden Rollen sind Shawn Wayans, Marlon Wayans, Tracey Cherelle Jones und Chris Spencer zu sehen. Freigegeben ist er ab zwölf Jahren. Der lange englische Titel „Don't Be a Menace to South Central While Drinking Your Juice in the Hood“ macht schon vor dem ersten Bild deutlich, in welchem Tonfall hier erzählt wird.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi legt fest, wie der Stoff funktioniert: Milieu, Bandenlogik und Waffen sind vorhanden, werden aber konsequent ins Übertriebene gezogen. Das zeigt sich schon an den Namen der Figuren, die weniger Personen bezeichnen als Typen. Auch die Anlage der Handlung — Rückkehr an einen Ort, Wiedersehen mit einer Clique, eine Feier, eine überstürzte Verliebtheit — ist eine Kette bekannter Situationen, die den komischen Blick auf sie überhaupt erst möglich macht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 bei einer vierstelligen Zahl an Stimmen liegt merklich über der Mitte, beruht aber auf einer begrenzten Zahl von Voten. Dreißig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Zeugnis einer Zeit, in der Geschichten aus diesem Milieu ein festes Erzählmuster ausgebildet hatten — dicht genug, dass eine Komödie daraus ihr Material beziehen konnte. Wer die Vorlage dieses Tonfalls nicht kennt, dem bleibt eine Reihe von Anspielungen verschlossen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Shawn Wayans als Ashtray
- Marlon Wayans als Loc Dog
- Tracey Cherelle Jones als Dashiki
- Chris Spencer als Preach
- Vivica A. Fox als Ashtray's Mother
- Lahmard J. Tate als Ashtray's Father
- Rappin' Granny als Sister Williams
- Suli McCullough als Crazy Legs
- Bernie Mac als Officer Self Hatred
- Faizon Love als Rufus
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Verfügbarkeit
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