Hitchcock (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Sacha Gervasi |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-11-22 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 27.039.669 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.668 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1959 hat Alfred Hitchcock gerade mit „Der unsichtbare Dritte" Erfolg gehabt. Dann stößt er auf Robert Blochs Roman „Psycho" und beschließt, ihn zu verfilmen.
Die Branche ist skeptisch — wegen der Gewalt, wegen der Nacktheit, und weil im Film erstmals eine Toilettenspülung zu sehen sein soll. Hitchcock nimmt eine Hypothek auf sein Haus auf. Das belastet seine Ehe mit Alma Reville, die zudem seine Annäherungen an die Hauptdarstellerin Janet Leigh mit Sorge verfolgt.
Entstehungsgeschichte
Vorlage ist Stephen Rebellos Biografie „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho". Das Drehbuch schrieb John J. McLaughlin, überarbeitet von Rebello.
Regie führte Sacha Gervasi. Produziert wurde der Film von Ivan Reitman, Tom Pollock, Joe Medjuck, Alan Barnette und Tom Thayer.
Anthony Hopkins spielt Alfred Hitchcock, Helen Mirren die Alma Reville, Scarlett Johansson die Janet Leigh, James D'Arcy den Anthony Perkins und Jessica Biel die Vera Miles.
Die Kamera führte Jeff Cronenweth, den Schnitt besorgte Pamela Martin, die Musik stammt von Danny Elfman. Der Film erschien 2012 und dauert 98 Minuten.
Hinter den Kulissen
Der Film handelt nicht von Hitchcock als Regisseur, sondern von einer Ehe unter Druck. Alma Reville ist die zweite Hauptfigur — und der Film läuft darauf zu, dass ihr Anteil an der Arbeit anerkannt wird.
Die Entstehung von „Psycho" liefert dafür den Rahmen. Ein Regisseur, der sein Haus verpfändet, um einen Film zu machen, den niemand will, ist in einer Lage, in der die Ehe zur Betriebsfrage wird.
Bemerkenswert ist die Wahl der Details, die den Widerstand der Branche belegen: Gewalt, Nacktheit — und eine Toilettenspülung. Der Film macht daran sichtbar, wie eng die Grenzen des Zeigbaren damals gezogen waren.
Anthony Hopkins spielt eine Figur, deren Erscheinung dem Publikum genau bekannt ist. Das ist eine der schwierigsten Aufgaben für einen Darsteller — und der Grund, warum der Film für Maske und Frisur nominiert wurde.
Einordnung & Wirkung
Helen Mirren erhielt Nominierungen bei den Golden Globes 2013, den Screen Actors Guild Awards, den BAFTA Awards und mehreren Kritikervereinigungen. Bei den Oscars 2013 war der Film für Maske und Frisur nominiert.
Filmstarts hielt fest, Sacha Gervasi bringe ein amüsantes Kapitel Filmgeschichte auf die Leinwand. Critic.de nannte ihn einen Schauspielerfilm, getragen von starken Darbietungen.
Beide Urteile treffen dieselbe Beobachtung. Der Film lebt von seinen Hauptrollen, nicht von einer eigenen These über Hitchcock — und dass sämtliche Nominierungen auf Darstellung sowie Maske entfielen, bestätigt das.
Für einen Film über die Entstehung eines Films ist das eine folgerichtige Bilanz: Ausgezeichnet wurde die Verwandlung, nicht die Deutung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock
- Helen Mirren als Alma Reville
- Scarlett Johansson als Janet Leigh
- Danny Huston als Whitfield Cook
- Toni Collette als Peggy Robertson
- Michael Stuhlbarg als Lew Wasserman
- Michael Wincott als Ed Gein
- Jessica Biel als Vera Miles
- James D'Arcy als Anthony Perkins
- Richard Portnow als Barney Balaban
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