Honeymoon (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leigh Janiak |
|---|---|
| Genre | Horror, Science Fiction |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-12 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.318 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (651 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul und Bea sind frisch verheiratet und fahren für ihre Flitterwochen an einen abgeschiedenen See auf dem Land. Ein paar ruhige, romantische Tage zu zweit sollen es werden, in denen der Stress der Hochzeit hinter ihnen bleibt. Kurz nach der Ankunft aber entdeckt Paul seine Frau allein und desorientiert in den nächtlichen Wäldern. Bea wird danach distanzierter, ihr Verhalten zunehmend seltsamer, und Paul beginnt zu ahnen, dass hinter alldem mehr steckt als Schlafwandeln. Was genau, bleibt zunächst offen; die Erzählung hält sich an seiner wachsenden Unsicherheit fest. Der abgeschiedene See, der Ruhe versprechen sollte, wird so zum Schauplatz einer Beunruhigung, die von Tag zu Tag zunimmt.
Entstehungsgeschichte
Leigh Janiak hat den Film inszeniert, der 2014 erschien. Getragen wird er von Rose Leslie, Harry Treadaway, Ben Huber und Hanna Brown, also von einer sehr kleinen Besetzung: Das deutet auf ein Kammerspiel hin, in dem zwei Figuren fast den gesamten Raum einnehmen. Sehen dürfen ihn nur Erwachsene, die Freigabe ist bei achtzehn Jahren angesetzt.
Hinter den Kulissen
Horror und Science Fiction zu verbinden, verschiebt die Deutung des Geschehens: Was zunächst wie eine Störung der Beziehung oder eine Krankheit wirken kann, wird durch das zweite Genre in eine andere Richtung geöffnet. Die Anlage nutzt eine denkbar intime Ausgangslage, die Flitterwochen, und dreht sie um. Der abgeschiedene Schauplatz sorgt dafür, dass Hilfe von außen nicht zur Verfügung steht, und die Erzählperspektive bleibt bei dem Partner, der beobachtet und deutet, statt bei der Figur, die sich verändert.
Einordnung & Wirkung
5,4 von 10 ist ein zurückhaltender Wert im unteren Mittelfeld, gebildet aus erst wenigen hundert Stimmen. Langsam erzählte Horrorfilme, die auf Andeutung statt auf Schauwerte setzen, landen häufig in diesem Bereich, weil sie einen Teil des Publikums unterwegs verlieren. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Beispiel für Horror, der mit sehr wenigen Mitteln und sehr wenigen Figuren auskommt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rose Leslie als Bea
- Harry Treadaway als Paul
- Ben Huber als Will
- Hanna Brown als Annie
- John Lauterbach als Dark Figures
- Peter Leo als Dark Figures
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Verfügbarkeit
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