Hotel Artemis (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Drew Pearce |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Krimi, Action, Thriller, Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-06-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.371.132 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.722 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Los Angeles im Jahr 2028. Im Hotel Artemis betreibt eine Krankenschwester eine geheime Klinik — behandelt werden ausschließlich Kriminelle, und nur solche mit Mitgliedschaft.
An diesem Abend kommen zwei Brüder mit gestohlenen Diamanten. Dann trifft der Gangsterboss Wolfking ein. Im Haus gelten Regeln, die an diesem Abend immer schwerer durchzusetzen sind — und ein Stromausfall gibt der Auftragsmörderin Nice die Gelegenheit, auf die sie gewartet hat.
Entstehungsgeschichte
Drew Pearce führte Regie und schrieb das Drehbuch; es war sein Debüt als Regisseur.
Jodie Foster spielt die Schwester Jean Thomas, Sterling K. Brown den Waikiki alias Sherman, Sofia Boutella die Nice, Jeff Goldblum den Niagara alias Wolfking, Brian Tyree Henry den Honolulu, Jenny Slate die Morgan, Zachary Quinto den Crosby Franklin, Charlie Day den Acapulco und Dave Bautista den Everest.
Produziert wurde der Film von Simon Cornwell, Stephen Cornwell, Marc Platt und Adam Siegel. Die Kamera führte Chung Chung-hoon, den Schnitt besorgten Gardner Gould und Paul Zucker, die Musik stammt von Cliff Martinez.
Es handelt sich um eine amerikanisch-britische Produktion von 95 Minuten Länge; die FSK gab sie ab 16 Jahren frei.
Hinter den Kulissen
Die Regel ist die Konstruktion. Ein Krankenhaus für Kriminelle funktioniert nur, solange sich alle daran halten — keine Waffen, keine Polizei, keine Abrechnungen im Haus. Der Film muss diese Ordnung erst aufbauen, damit ihr Zusammenbruch etwas bedeutet.
Die Figuren tragen Decknamen nach Städten und Inseln: Waikiki, Honolulu, Nice, Acapulco, Niagara. Das ist keine Spielerei, sondern Teil der Hausordnung — wer hier behandelt wird, gibt seinen Namen ab.
Der Schauplatz erledigt den Rest. Ein einziges Gebäude, ein Abend, eine Handvoll Personen. Bei 95 Minuten Laufzeit ist das ein Kammerspiel im Genregewand — der Filmdienst lobte entsprechend die architektonische Qualität.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film rund 12,8 Millionen Dollar ein, davon über 6,7 Millionen in den USA und Kanada.
Metacritic weist 58 von 100 aus (36 Rezensionen), Rotten Tomatoes 58 Prozent (179 Rezensionen).
Der Filmdienst lobte die architektonische Qualität, kritisierte aber unvollendete Handlungsstränge.
Dieser Einwand trifft die Bauweise. Ein Film, der neun Figuren in einem Haus versammelt und jeder eine Vorgeschichte gibt, muss in 95 Minuten Prioritäten setzen — was nicht aufgelöst wird, bleibt als Andeutung stehen.
Für ein Regiedebüt mit dieser Besetzung ist das Einspielergebnis von 12,8 Millionen Dollar bescheiden. Der Film fand sein Publikum nicht im Kino; was von ihm bleibt, ist die Idee des Hauses und die Ordnung, die dort gilt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jodie Foster als Jean Thomas / Nurse
- Sterling K. Brown als Sherman / Waikiki
- Sofia Boutella als Nice
- Jeff Goldblum als Orian "Wolf King" Franklin / Niagara
- Brian Tyree Henry als Lev / Honolulu
- Jenny Slate als Officer Morgan Daniels
- Zachary Quinto als Crosby Franklin
- Charlie Day als Acapulco
- Dave Bautista als Everest
- Kenneth Choi als Buke
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Verfügbarkeit
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