Ice Cream Man (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Norman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 86 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-05-09 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (153 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einer kalifornischen Vorstadt der sechziger Jahre wird der kleine Gregory Tudor Zeuge, wie sein örtlicher Eismann, bekannt als „The Ice Cream King“, bei einer Schießerei aus einem fahrenden Auto erschossen wird. Jahre später hat der erwachsene Gregory das Geschäft übernommen, nennt sich nun „The Ice Cream Prince“ und fährt mit demselben Wagen durch die Straßen. Was die Nachbarschaft nicht ahnt: In dem heruntergekommenen Salon des früheren Eismanns betreibt er heimlich eine Art Labor, in dem er seine Eiscreme-Kreationen mit Insekten und menschlichen Körperteilen zusammenrührt.
Entstehungsgeschichte
„Ice Cream Man“ entstand 1995 unter der Regie von Paul Norman. Der Film verbindet Komödie und Horror und versammelt Clint Howard, Justin Isfeld, Anndi McAfee und JoJo Adams in den Hauptrollen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Horror deutet an, dass der Stoff bewusst überzeichnet angelegt ist: Ein harmloses Kindheitsbild, der freundliche Eismann, wird zur Grundlage eines makabren Erwachsenendaseins. Die Rahmenhandlung mit dem traumatischen Erlebnis in der Kindheit und der späteren Rückkehr zum Tatort als Geschäftsmann liefert die Struktur einer Herkunftsgeschichte, wie man sie sonst aus Horrorfilmen mit maskierten Antagonisten kennt, hier jedoch ins Groteske gewendet. Dass die Küche des Titelhelden zugleich als Labor für seine Zutatenmischung dient, verstärkt den comichaften Schauwert, der auf Effekt statt auf psychologische Tiefe setzt. Die Besetzung mit Kindern und jungen Erwachsenen in tragenden Rollen legt nahe, dass die Geschichte aus zwei Zeitebenen erzählt wird, einer kindlichen Rückblende und einer Gegenwartshandlung, in der der frühere Zeuge selbst zur zentralen Figur wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne breite Zustimmung, aber auch ohne deutliche Ablehnung. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, in denen sich das Horror-Komödien-Genre um zahlreiche ähnlich angelegte Stoffe mit skurrilen Antagonisten erweitert hat. Innerhalb dieses Feldes bleibt „Ice Cream Man“ ein Beispiel für die Verbindung von kindlicher Nostalgie und drastischem Horror, das sich an ein Publikum richtet, das schwarzen Humor und offensichtliche Genre-Übertreibung schätzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clint Howard als Ice Cream Man / Gregory Tudor
- Justin Isfeld als Johnny Spodak
- Anndi McAfee als Heather Langley
- JoJo Adams als Tuna Cassera
- Mikey LeBeau als Small Paul
- Sandahl Bergman als Marion Cassera
- Andrea Evans als Wanda
- Steve Garvey als Mr. Spodak
- Olivia Hussey als Nurse Wharton
- David Warner als Reverend Langley
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Verfügbarkeit
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