Ich bin der Abgrund (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Donato Carrisi |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-10-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (120 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Mann, der sich selbst nur als "der, der saubermacht" begreift, lebt zurückgezogen und unauffällig – für ihn ist Müll kein Abfall, sondern eine Quelle der Wahrheit, denn Menschen lügen, ihr Abfall aber nicht. Sein geordnetes Dasein gerät ins Wanken, als ein Mädchen mit einer violett gefärbten Haarsträhne in sein Leben tritt, gezeichnet von einer Not, aus der sie nur noch ein "böser Engel" retten kann. Parallel dazu verfolgt eine Frau, genannt die Jägerin, eine eigene dunkle Spur: Sie ist überzeugt, dass jemand gezielt blonde Frauen tötet, findet damit aber kein Gehör. Was sie nicht ahnt, ist, dass das Böse sich hinter einer unscheinbaren grünen Tür verbirgt. Die beiden Handlungsstränge laufen auf einen Abgrund zu, an dessen Grund die Wahrheit liegt – wie tief er reicht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
"Ich bin der Abgrund" entstand 2022 unter der Regie von Donato Carrisi. In den zentralen Rollen sind Michela Cescon, Gabriel Montesi, Sara Ciocca und Giordana Faggiano zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben und ordnet sich als Thriller mit kriminalistischem Unterbau ein.
Hinter den Kulissen
Schon die Konstruktion aus zwei zunächst getrennten Perspektiven – dem stillen Beobachter, der im Müll nach Wahrheit sucht, und der Jägerin, die eine Mordserie an blonden Frauen vermutet – zeigt eine Erzählweise, die auf Verzahnung und späte Auflösung setzt. Die Kombination aus Thriller und Krimi legt nahe, dass weniger die Ermittlungsarbeit selbst im Vordergrund steht als das psychologische Spiel zwischen Figuren, deren Rollen – Opfer, Täter, Zeugin – lange unklar bleiben. Symbolisch aufgeladene Details wie die violette Haarsträhne oder die grüne Tür deuten auf eine bewusst rätselhafte, bildstarke Erzählform hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,7 aus einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2022 sind mehrere Jahre vergangen, die Resonanz bleibt bislang begrenzt. Innerhalb des Thriller- und Krimigenres reiht sich der Titel in eine Tradition verschachtelter, figurenzentrierter Erzählungen ein, deren Wirkung stark von der Auflösung der parallelen Handlungsstränge abhängt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michela Cescon als La cacciatrice di mosche
- Gabriel Montesi als L’uomo che puliva
- Sara Ciocca als La ragazzina col ciuffo viola
- Giordana Faggiano als Poliziotta
- Sergio Albelli als Il professore
- Lidia Liberman als Vera
- Andrea Gherpelli als Rottinger
- Katia Fellin
- Adalgisa Manfrida
- Saul Nanni als Raffaele
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Verfügbarkeit
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