Ich und Orson Welles (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Linklater |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Komödie |
| Laufzeit | 114 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-09-05 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.336.172 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (215 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Richard sitzt im Englischunterricht und langweilt sich, während Shakespeare abgehandelt wird. Wenige Kilometer entfernt, in New York des Jahres 1937, herrscht im Mercury-Theater ganz andere Aufregung: Orson Welles probt eine ungewöhnliche Inszenierung von "Julius Cäsar". Ein Zufall führt den 17-jährigen Richard direkt vor das Theater und in eine kleine Nebenrolle des Stücks. Voller Begeisterung stürzt er sich in diese neue Welt, muss aber schnell merken, dass Welles nicht nur enorme Ansprüche an sein Ensemble stellt, sondern das Miteinander hinter den Kulissen auch von Konkurrenz und Rivalität geprägt ist. Besonders kompliziert wird es, als Richard sich in die Regieassistentin Sonja verliebt – während Welles selbst, trotz seiner hochschwangeren Ehefrau, keine Gelegenheit zur Ablenkung auslässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2008 unter der Regie von Richard Linklater. In den Hauptrollen sind Zac Efron als Richard, Christian McKay als Orson Welles, Claire Danes als Sonja sowie Ben Chaplin zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung aus Drama, historischem Setting und komödiantischen Elementen ergibt eine Erzählung, die einen jungen, unerfahrenen Außenseiter in ein Milieu voller großer Egos und beruflicher Machtspiele versetzt. Dass die Geschichte um eine reale Theaterproduktion herum gebaut ist, verleiht ihr einen dokumentarisch anmutenden Rahmen, innerhalb dessen sich private Verwicklungen und persönliche Enttäuschungen entfalten können. Die Konstellation aus einem übermächtigen Regisseur, einem lernenden jungen Mann und einer Frau, um die beide werben, liefert die klassische Reibungsfläche, aus der sowohl die dramatischen als auch die komödiantischen Momente der Handlung gespeist werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2008 sind mittlerweile 17 Jahre vergangen, was den Film als Blick zurück auf eine wieder um Jahrzehnte weiter zurückliegende Theaterepoche erscheinen lässt. Innerhalb der Kombination aus Historiendrama und Komödie steht er für eine Erzählweise, die persönliche Reifung und historisches Kolorit miteinander verknüpft, ohne sich auf reine Fakten oder trockene Rekonstruktion zu beschränken.
Bilder






Besetzung & Stab
- Zac Efron als Richard Samuels
- Christian McKay als Orson Welles
- Claire Danes als Sonja Jones
- Ben Chaplin als George Coulouris
- Zoe Kazan als Gretta Alder
- Eddie Marsan als John Houseman
- Kelly Reilly als Muriel Brassler
- James Tupper als Joseph Cotten
- Leo Bill als Norman Lloyd
- Patrick Kennedy als Grover Burgess
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Verfügbarkeit
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