Il Divo - Der Göttliche (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Sorrentino |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-05-28 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.275.000 $ |
| Einspielergebnis | 11.260.366 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (1.206 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film stellt seine Hauptfigur über eine Bilanz vor: 25 Mal Minister, 7 Mal Premierminister, 29 Mal angeklagt, 29 Mal freigesprochen. Gemeint ist Giulio Andreotti, den Italien mit einer ganzen Reihe von Namen bedacht hat, vom Star über den Buckligen, den Fuchs und den schwarzen Papst bis zur Ewigkeit, dem Mann im Dunkeln und dem Beelzebub.
Ihn selbst stört das nicht, denn er verfügt über einen ausgeprägten Sinn für Humor. Ruhig, listig und undurchschaubar steht er als Synonym für die Macht Italiens in den letzten vier Dekaden. Genau diese Undurchdringlichkeit bildet den Ausgangspunkt: eine Figur, die alles überstanden hat und über die dennoch niemand sicher etwas sagen kann.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Paolo Sorrentino, erschienen ist der Film 2008. Die Hauptrolle liegt bei Toni Servillo, an seiner Seite stehen Anna Bonaiuto, Giulio Bosetti und Flavio Bucci. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama, ohne beigestelltes zweites Genre, verzichtet der Stoff auf die Entlastung durch Komödie oder Thriller. Italien, Vatikan, die 1970er, Premierminister, Biografie und Politik markieren das Feld, in dem er sich bewegt, und dieses Feld ist eng: Amt, Kirche, Staat.
Bemerkenswert ist die Bauweise über Zuschreibungen. Statt eine Figur zu erklären, sammelt der Film die Namen, die andere ihr gegeben haben, und stellt sie nebeneinander. Die Aufzählung der Ämter und Verfahren funktioniert nach demselben Prinzip. Sie liefert Zahlen, aber kein Urteil, und überlässt die Deutung dem Publikum. Bei einer Biografie über eine reale Person ist das ein zurückhaltender Zugriff.
Einordnung & Wirkung
7,6 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen bedeuten eine klar zustimmende Einschätzung. Die Stimmenzahl bleibt dabei überschaubar; sie trägt eine Tendenz, kein abschließendes Urteil. 18 Jahre nach dem Erscheinen hält sich der Wert im oberen Bereich, was für ein politisches Drama ohne Genrezugaben bemerkenswert ist. Im Feld der biografisch angelegten Politikfilme steht der Titel damit weit vorn.
Bilder







Besetzung & Stab
- Toni Servillo als Giulio Andreotti
- Anna Bonaiuto als Livia Danese
- Giulio Bosetti als Eugenio Scalfari
- Flavio Bucci als Franco Evangelisti
- Carlo Buccirosso als Paolo Cirino Pomicino
- Giorgio Colangeli als Salvo Lima
- Alberto Cracco als Don Mario Canciani
- Piera Degli Esposti als Signora Enea
- Lorenzo Gioielli als Mino Pecorelli
- Paolo Graziosi als Aldo Moro
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Verfügbarkeit
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