Il padre d'Italia (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fabio Mollo |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-03-09 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paolo arbeitet ohne rechte Überzeugung als Verkäufer in einem Kaufhaus in Turin und begegnet dem Leben mit einer gewissen Skepsis. Mia dagegen treibt eher plan- als ziellos durch ihren Alltag als Backgroundsängerin einer Band, was sie zeitweise ohne festes Zuhause zurücklässt. Die beiden treffen sich zufällig in einem Turiner Club für Schwule, und aus dieser Begegnung entwickelt sich etwas, das keiner von beiden erwartet hat. Gemeinsam brechen sie zu einer Reise durch das Land auf, deren Ziel die Suche nach dem Vater von Mias Kind ist. Die Fahrt wird zu einer emotionalen Erfahrung für beide, die weit über den ursprünglichen Anlass hinausreicht.
Entstehungsgeschichte
„Il padre d'Italia“ entstand 2017 unter der Regie von Fabio Mollo. In den Hauptrollen sind Isabella Ragonese und Luca Marinelli zu sehen, unterstützt von Mario Sgueglia und Anna Ferruzzo. Es handelt sich um einen Spielfilm aus dem Dramagenre.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet das Roadmovie-Motiv mit einem intimen Kammerspiel zweier Figuren, die auf den ersten Blick wenig verbindet: ein zurückhaltender Angestellter und eine chaotisch lebende Musikerin. Dass sich ihre Wege ausgerechnet in einem Club für Schwule kreuzen, deutet an, dass der Film Fragen von Identität und Zugehörigkeit nicht nebenbei behandelt, sondern ins Zentrum rückt. Die Suche nach dem Vater des Kindes gibt der Handlung eine klare Bewegungsrichtung, dient aber erkennbar vor allem dazu, die beiden Hauptfiguren miteinander und mit sich selbst zu konfrontieren. Die Anlage als reines Drama, ohne komödiantische oder thrillerhafte Zuspitzung, lässt vermuten, dass der Film seinen Figuren Raum für Entwicklung gibt, statt auf äußere Wendungen zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, unauffälligen Mittelfeld seines Genres. Die Zahl der Stimmen lässt darauf schließen, dass er eher ein kleineres, spezifisches Publikum erreicht hat als ein breites Kinopublikum. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einordnung viel geändert hätte: Er bleibt ein Werk, das innerhalb des italienischen Beziehungsdramas verortet ist, ohne dass sich aus den vorliegenden Daten eine größere Wirkung oder Verbreitung ablesen ließe.
Bilder




Besetzung & Stab
- Isabella Ragonese als Mia
- Luca Marinelli als Paolo
- Mario Sgueglia als Mario
- Anna Ferruzzo als Nunzia
- Federica De Cola als Assistente sociale
- Miriam Karlkvist als Lucia
- Esther Elisha als Assunta
- Sara Putignano als La madre di Paolo
- Filippo Gattuso als Valerio
- Franca Maresa als Suora
Weitere Filme von Fabio Mollo
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.