Im Morgengrauen ist es noch still (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Станислав Ростоцкий |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 188 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-11-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (157 Stimmen) |
Worum es geht
An einem abgelegenen Stützpunkt im Nordwesten Russlands führt Sergeant Waskow während des Zweiten Weltkriegs ein Kommando, das fernab der eigentlichen Front liegt. Die Ruhe trügt: Ihm werden fünf junge Soldatinnen zugeteilt, und aus dem vermeintlich ereignislosen Posten wird binnen kurzer Zeit ein Schauplatz existenzieller Bedrohung. Eine Gruppe von sechzehn deutschen Fallschirmjägern taucht auf, und Waskow steht mit den Frauen einem Gegner gegenüber, dem sie zahlenmäßig weit unterlegen sind. Die Handlung folgt diesem ungleichen Aufeinandertreffen, bei dem die Frauen nacheinander in den Kampf gezogen werden und ihn nicht alle überleben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1972 unter der Regie von Stanislaw Rostozki. Zur Besetzung gehören Andrei Martynow, Irina Dolganowa, Jelena Drapeko und Jekaterina Markowa. Es handelt sich um einen Kriegsfilm mit dramatischen und historischen Elementen, freigegeben ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Kriegsfilm deutet an, dass hier nicht die reine Actionhandlung im Vordergrund steht, sondern die menschliche Seite eines militärischen Konflikts. Dass die Hauptfiguren größtenteils junge Soldatinnen sind, verschiebt die Perspektive weg vom klassischen Frontgeschehen hin zu einer Gruppe, die eigentlich nicht für den unmittelbaren Kampfeinsatz vorgesehen war. Die Anlage der Geschichte, ein kleiner, isolierter Stützpunkt und ein zahlenmäßig überlegener Gegner, erzeugt eine Konstellation, in der jede einzelne Figur Gewicht bekommt und ihr Schicksal nachvollziehbar wird. Das lässt auf eine Erzählweise schließen, die weniger auf Spektakel als auf die Konsequenzen des Krieges für Einzelne setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht übermäßig breit diskutierten Bereich. Seit seiner Entstehung 1972 sind über fünfzig Jahre vergangen, was ihn deutlich in die Frühphase sowjetischer Kriegsfilme mit dieser Thematik einordnet. Innerhalb des Genres, das oft von männlich dominierten Frontperspektiven geprägt ist, sticht die Konzentration auf weibliche Figuren als erzählerischer Ansatz hervor, ohne dass sich daraus weitere Wertungen ableiten lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrey Martynov als Fedot Evgrafovich Vaskov
- Irina Dolganova als Sonya Gurvich
- Elena Drapeko als Liza Brichkina
- Ekaterina Markova als Galya Chetvertak
- Olga Ostroumova als Zhenya Komelkova
- Irina Shevchuk als Rita Ovsyanina
- Lyudmila Zaytseva als Kiryanova
- Alla Meshcheryakova als Mariya Nikiforovna
- Nina Emelyanova als Polina Egorovna
- Aleksei Chernov als comrade "Third"
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