Im Namen meiner Tochter - Der Fall Kalinka (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vincent Garenq |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (337 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 10. Juli 1982 erfährt André Bamberski, dass seine Tochter Kalinka tot ist. Die 14-Jährige hatte die Ferien bei ihrer Mutter Dany und deren Ehemann verbracht, dem deutschen Arzt Dieter Krombach, in Lindau am Bodensee. Schon bald erscheinen die Umstände ihres Todes fragwürdig: Sowohl Krombachs Verhalten als auch die Autopsie lassen viele Fragen offen.
Bamberski ist überzeugt, dass Krombach seine Tochter getötet hat. Von da an kennt er nur noch ein Ziel: den Stiefvater zu überführen und Gerechtigkeit für Kalinka zu erlangen. Daraus erwächst ein Kampf gegen die Justiz, der sich über 27 Jahre hinziehen und zur Obsession seines Lebens werden soll. Der Film beruht auf dieser wahren Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Vincent Garenq hat das Drama 2016 inszeniert, der englische Titel lautet „In Her Name“. Daniel Auteuil, Sebastian Koch, Marie-Josée Croze und Christelle Cornil bilden die Besetzung. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, obwohl er vom Tod eines Mädchens und einem jahrzehntelangen Ringen um Aufklärung erzählt.
Hinter den Kulissen
Drama und Krimi verbinden sich hier zu einem Stoff, der weniger nach dem Täter fragt als nach dem Preis der Suche. Der Kriminalfall bildet das Gerüst, doch im Mittelpunkt steht ein Vater, dessen Leben ganz von einem einzigen Anliegen bestimmt wird.
Die Anlage über einen Zeitraum von 27 Jahren verlangt eine Erzählweise, die große Zeitsprünge bewältigt und zeigt, wie sich Trauer in Beharrlichkeit und schließlich in Besessenheit verwandelt. Dass der Tod am Bodensee geschah und der Vater dennoch nicht lockerlässt, zeigt, wie weit sein Anliegen reicht. Weil es sich um reale Personen und einen realen Todesfall handelt, bewegt sich der Film auf heiklem Terrain: Er muss den Verdacht eines Vaters ernst nehmen und zugleich den Schmerz einer Familie darstellen, ohne ihn auszustellen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 Punkten weist auf eine überwiegend positive Aufnahme hin. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen, eine eher kleine Basis, die dennoch ein klares Bild ergibt.
Zehn Jahre nach seinem Erscheinen gehört der Film zu den Justizdramen, die einen wahren Fall aus der Perspektive der Angehörigen erzählen. Seine Stärke liegt in der Konzentration auf die Ausdauer eines Einzelnen gegenüber Behörden und Verfahren, weniger im Rätsel um den Tathergang selbst.
Bilder







Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als André Bamberski
- Sebastian Koch als Doctor Dieter Krombach
- Marie-Josée Croze als Dany
- Christelle Cornil als Cécile
- Lila-Rose Gilberti als Kalinka (6 years old)
- Emma Besson als Kalinka (14 years old)
- Christian Kmiotek als Robert
- Serge Feuillard als Maître Gibault
- Fred Personne als Father of André
- Thérèse Roussel als Mother of André
Weitere Filme von Vincent Garenq
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.