Im Schatten des Zweifels (1943)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Thriller, Mystery, Krimi |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1943-01-12 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.189 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Charlie Oackley hat mehrere wohlhabende Damen der Gesellschaft auf dem Gewissen, und die Polizei ist ihm auf der Spur. Um unterzutauchen, reist er zu seiner Schwester Emma, die mit ihrem Mann Joseph Newton und der gemeinsamen Tochter in Kalifornien lebt. Die Tochter trägt denselben Namen wie er, und zwischen Onkel und Nichte besteht eine Nähe, die den Besuch zunächst wie ein Familienglück wirken lässt. Doch ein Detektiv folgt ihm und findet sich ebenfalls im Haus der Newtons ein. Während die Erwachsenen den Gast als willkommene Abwechslung behandeln, ist es die junge Charlie, die ihm auf die Schliche zu kommen scheint. Wie sich das auflöst, bleibt hier unausgesprochen.
Entstehungsgeschichte
Alfred Hitchcock führte bei diesem 1943 erschienenen Film Regie, der im englischen Sprachraum den Titel „Shadow of a Doubt" trägt. Teresa Wright und Joseph Cotten stehen sich als Nichte und Onkel gegenüber, ergänzt werden sie von Macdonald Carey und Henry Travers. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller, Mystery und Krimi kommen zusammen, und die Reihenfolge entspricht der Gewichtung, die sich aus der Anlage ergibt. Der Kriminalfall ist von Anfang an geklärt, das Publikum weiß mehr als fast alle Figuren. Damit verschiebt sich die Spannung weg von der Frage, wer die Taten begangen hat, hin zu der Frage, wann und von wem es bemerkt wird. Dass der Schauplatz ein gewöhnliches Familienhaus ist und kein Tatort, verstärkt diesen Zug: Die Bedrohung sitzt mit am Tisch. Der Mystery-Anteil liegt weniger im Rätselhaften als in dem, was zwischen zwei Menschen unausgesprochen bleibt, die denselben Vornamen tragen.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 Punkte bei über tausend Stimmen ergeben einen deutlich überdurchschnittlichen Wert. Die Stimmenzahl bleibt dabei moderat, was bei einem Film von 1943 wenig überrascht, denn ältere Titel werden seltener bewertet als aktuelle. 83 Jahre nach dem Erscheinen ist er ein Beispiel dafür, dass Spannung nicht vom technischen Aufwand abhängt, sondern von der Verteilung des Wissens zwischen Figuren und Publikum.
Bilder








Besetzung & Stab
- Teresa Wright als Young Charlie
- Joseph Cotten als Uncle Charlie
- Macdonald Carey als Jack Graham
- Henry Travers als Joseph Newton
- Patricia Collinge als Emma Newton
- Hume Cronyn als Herbie Hawkins
- Wallace Ford als Fred Saunders
- Edna May Wonacott als Ann Newton
- Charles Bates als Roger Newton
- Irving Bacon als Station Master
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Verfügbarkeit
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