Im Theater (1921)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Buster Keaton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 23 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1921-10-26 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (147 Stimmen) |
Worum es geht
Ein Mann betritt ein Theater und kauft eine Eintrittskarte. Was folgt, ist ein Traumbild von ausufernder Selbstverdopplung: Der Dirigent, sämtliche Musiker im Orchestergraben und jede einzelne Person im Publikum tragen sein eigenes Gesicht. Erst als er erwacht, löst sich die Verwirrung auf – er ist ein einfacher Handlanger in eben jenem Theater, in dem sich seine Vision abspielte. Der Alltag holt ihn ein in Form zahlloser kleiner Aufgaben, die ihm aufgetragen werden, und die prompt in ein munteres Durcheinander münden.
Entstehungsgeschichte
„Im Theater“, im Original „The Play House“, entstand 1921 unter der Regie von Buster Keaton, der auch die Hauptrolle übernahm. An seiner Seite stehen Edward F. Cline, Virginia Fox und Joe Murphy. Der Film ist eine Komödie mit fantastischen Elementen und ordnet sich als kurzes Werk aus der frühen Schaffensphase Keastons in dessen komödiantisches Repertoire ein.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination aus Komödie und Fantasy zeigt sich bereits im zentralen Einfall: eine Traumsequenz, in der eine einzige Person alle Rollen im Theatersaal ausfüllt – Publikum, Orchester, Dirigent. Diese Verdopplung ist ein rein komödiantisches Gedankenspiel, das die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum auflöst, bevor die Geschichte in die nüchterne Realität eines Theaterangestellten zurückkehrt. Der Bruch zwischen Traum und Wachzustand liefert die erzählerische Klammer: Aus der grotesken Überhöhung wird ein handfestes Chaos aus Alltagspflichten, das die Situation komisch auflädt, ohne die fantastische Grundidee ganz zu verlassen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film im soliden, aber nicht auffällig hoch bewerteten Mittelfeld. Seit der Entstehung 1921 sind mittlerweile deutlich mehr als hundert Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel stummfilmischer Komödie kenntlich macht, in dem visuelle Einfälle wie die Vervielfachung einer einzigen Figur die Erzählung tragen. Innerhalb der Komödien- und Fantasy-Verbindung stellt der Kurzfilm ein Beispiel dafür dar, wie technische Verdopplungseffekte für humoristische Zwecke eingesetzt wurden.
Bilder








Besetzung & Stab
- Buster Keaton als Orchestra / Minstrels / Dancers / Audience / Stagehand
- Edward F. Cline als Orangutan Trainer (uncredited)
- Virginia Fox als Twin (uncredited)
- Joe Murphy als One of the Zouaves (uncredited)
- Joe Roberts als Actor / Stage Manager (uncredited)
- Sybil Seely als Twin (uncredited)
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Verfügbarkeit
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