Indivisibili (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Edoardo De Angelis |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-09-29 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (174 Stimmen) |
Worum es geht
Daisy und Viola sind siamesische Zwillinge kurz vor ihrem 18. Geburtstag, aufgewachsen in den Außenbezirken von Neapel. Ihre schönen Stimmen sind mehr als eine Gabe: Mit Auftritten bei Hochzeiten, Kommunionen und Taufen bestreiten sie den Lebensunterhalt der gesamten Familie. Der eigene Vater hält sie isoliert von der Außenwelt und nutzt ihre Verbundenheit vor allem als Einnahmequelle. Das gefügte Gleichgewicht gerät ins Wanken, als eine der beiden Schwestern sich zum ersten Mal verliebt. In dieser Zeit erfahren die beiden, dass eine Trennung medizinisch möglich wäre – eine Aussicht, die ihr bisheriges Leben und ihre Beziehung zueinander grundlegend infrage stellt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Edoardo De Angelis. Die Titelrollen der beiden Schwestern übernehmen Angela Fontana und Marianna Fontana, an ihrer Seite stehen Antonia Truppo und Massimiliano Rossi. Es handelt sich um einen Spielfilm aus dem Dramagenre.
Hinter den Kulissen
Dass die Hauptfiguren tatsächlich von leiblichen Schwestern gespielt werden, verleiht der Geschichte über physische und emotionale Verbundenheit eine besondere Grundlage, ohne dass dies weitere Deutungen erfordert. Die Anlage der Handlung – Ausbeutung durch die eigene Familie, ein Leben im engen Milieu der neapolitanischen Peripherie, das plötzliche Aufbrechen durch Liebe und die Möglichkeit der Trennung – macht deutlich, dass hier keine leichte Unterhaltung, sondern ein Drama über Abhängigkeit, Identität und Selbstbestimmung erzählt wird. Die Kombination aus musikalischen Auftritten und familiärer Zwangslage setzt einen Kontrast zwischen scheinbarer Leichtigkeit nach außen und Enge nach innen, der die Geschichte trägt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich der Publikumsresonanz. Seit seiner Entstehung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser vergleichsweise begrenzten Stimmenzahl viel geändert hat, was auf ein Nischenpublikum innerhalb des Dramagenres hindeutet. Innerhalb des italienischen Familiendramas positioniert sich der Film über sein ungewöhnliches Sujet – die körperliche Verbindung der Protagonistinnen als Ausgangspunkt eines Konflikts über Freiheit und Bindung.
Bilder


Besetzung & Stab
- Angela Fontana als Dasy
- Marianna Fontana als Viola
- Antonia Truppo als Titti
- Massimiliano Rossi als Peppe
- Toni Laudadio als Nunzio
- Marco Mario De Notaris als Uncle Nando
- Gaetano Bruno als Marco Ferreri
- Gianfranco Gallo als Don Salvatore
- Peppe Servillo als Professor Fasano
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Verfügbarkeit
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