Io c'è (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alessandro Aronadio |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-03-29 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (357 Stimmen) |
Worum es geht
Massimo Alberti besitzt das „Miracolo Italiano“, ein Bed and Breakfast, das einst luxuriös war und heute nur noch ein baufälliges Gebäude ist. Die Krise hat seinen Betrieb in die Knie gezwungen. Umso mehr fällt ihm auf, dass die Nachbarschaft gegenüber davon offenbar verschont geblieben ist.
Dort betreiben Nonnen ein Kloster, das stets voller Touristen ist. Die frommen Frauen gewähren ihnen Unterkunft gegen eine freiwillige Spende, und die ist steuerfrei. Für Massimo ist das die Erleuchtung, auf die er gewartet hat: Wenn er überleben will, muss er sein „Miracolo Italiano“ in eine Kultstätte verwandeln. Dafür fehlt ihm nur eine Kleinigkeit. Er muss erst einmal seine eigene Religion gründen.
Entstehungsgeschichte
Alessandro Aronadio hat die Komödie 2018 inszeniert. Edoardo Leo spielt den Pensionsbesitzer Massimo Alberti, an seiner Seite stehen Margherita Buy, Giuseppe Battiston und Giulia Michelini vor der Kamera. Der englische Titel lautet „Just Believe“.
Die Geschichte konzentriert sich auf einen engen Schauplatz, zwei gegenüberliegende Häuser, und einen klar umrissenen Einfall.
Hinter den Kulissen
Die Komödie lebt von einer satirischen Grundidee. Sie stellt eine wirtschaftliche Notlage neben die steuerlichen Vorteile religiöser Einrichtungen und lässt einen verzweifelten Unternehmer daraus eine eigenwillige Geschäftsidee ableiten. Der Witz entsteht aus dem Gegensatz zwischen Glaube und Kalkül, zwischen frommer Fassade und nüchterner Rechnung.
Schon der Name des Gästehauses, „Miracolo Italiano“, spielt mit diesem Motiv: Ein Wunder braucht Massimo tatsächlich, und er beschließt, es selbst zu organisieren. Die Anlage deutet auf eine Geschichte, in der die Gründung einer Religion zu einer Abfolge von Verwicklungen führt. Zugleich schwingt ein ernsterer Unterton mit, denn hinter der Pointe stehen Fragen nach Krise, Existenzangst und der Glaubwürdigkeit von Institutionen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 6,1 von 10, gestützt auf einige hundert Stimmen. Das ergibt ein mittleres Urteil, das auf eine freundliche, aber zurückhaltende Aufnahme schließen lässt.
Seit dem Erscheinen sind 8 Jahre vergangen. Die Verbindung von Wirtschaftskrise und Religionssatire hat seither wenig an Aktualität verloren. Innerhalb der italienischen Komödie gehört der Film zu den Titeln, die gesellschaftliche Widersprüche über eine zugespitzte Ausgangsidee verhandeln und dabei auf Situationskomik setzen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Margherita Buy als Adriana Alberti
- Edoardo Leo als Massimo Alberti
- Giuseppe Battiston als Marco Cilio
- Giulia Michelini als Teresa
- Massimiliano Bruno als Teodoro
- Aleksandar Cvjetković als Milos
- Franco Pinelli als Padre Giuseppe
- Gegia als Suor Assunta
- Gladys Robles als Marylou
- Vittorio Hamarz Vasfi als Imam
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Verfügbarkeit
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