Irrtum im Jenseits (1946)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emeric Pressburger |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Fantasy, Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1946-12-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 450.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.750.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (482 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Während einer der letzten Luftschlachten des Zweiten Weltkriegs wird Carters Flugzeug über England getroffen. Die gesamte Besatzung außer ihm ist tot, und er hat keinen funktionierenden Fallschirm mehr. In stoischer Ruhe erwartet Carter den Tod, der ihm sicher scheint. Sein letzter Kontakt zur Welt ist die Stimme einer amerikanischen Funkerin, die ihm Mut zuspricht und in die er sich verliebt.
Dann springt Carter ohne Fallschirm ab und überlebt auf wunderbare Weise. Wie sich später herausstellt, hat sich der Engel, der ihn abholen sollte, im britischen Nebel verirrt. Carter trifft June, und die beiden werden ein Paar. Im Himmel aber ist man über die Panne alles andere als glücklich. Der inzwischen erkrankte Carter wird im Traum über die Himmelsstiege zu einer Art Prozess geholt, der über sein Weiterleben entscheiden soll.
Entstehungsgeschichte
Emeric Pressburger führte Regie bei dem Film, der 1946 erschien. David Niven, Kim Hunter, Roger Livesey und Marius Goring stehen in der Besetzung. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Liebesfilm, Fantasy, Drama und Komödie ergeben eine Mischung, die in der Geschichte tatsächlich aufgeht. Engel, England, Zweiter Weltkrieg, Gerichtsfall, Fahrrad und Himmel stecken die Welt ab, in der sie spielt: eine reale Kriegssituation, in die ein himmlischer Verwaltungsfehler eingreift. Die Anlage verbindet die Liebesgeschichte zwischen Carter und June mit einem Prozess, in dem über Leben und Tod verhandelt wird. Der Kunstgriff: Der Fehler liegt nicht bei den Menschen, sondern beim Himmel, und die Instanz, die ihn korrigieren will, muss dafür ein Verfahren eröffnen. Die Komödie speist sich aus dieser Bürokratie des Jenseits, das Drama aus Carters Erkrankung, die den Traum vom Prozess mit einer irdischen Erklärung unterlegt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,7 von 10 ist ein hoher Wert, getragen von einigen hundert Stimmen. Für einen Film, der 80 Jahre zurückliegt, zeigt das, dass er weiterhin gesehen und geschätzt wird. Innerhalb des Fantasy-Liebesfilms steht er für eine Spielart, die das Übernatürliche nicht als Bedrohung, sondern als Verhandlungssache behandelt: Der Himmel ist hier eine Institution mit Regeln, Zuständigkeiten und Pannen.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Niven als Peter Carter
- Kim Hunter als June
- Roger Livesey als Doctor Reeves
- Marius Goring als Conductor 71
- Robert Coote als Bob Trubshawe
- Kathleen Byron als An Angel
- Richard Attenborough als An English Pilot
- Bonar Colleano als An American Pilot
- Joan Maude als Chief Recorder
- Robert Atkins als The Vicar
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Verfügbarkeit
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