Italienisch für Anfänger (2000)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lone Scherfig |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2000-12-07 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.350.876 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (158 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Andreas, ein junger Pastor, kommt in einen trostlosen Vorort von Kopenhagen, um dort vertretungsweise die örtliche Gemeinde zu übernehmen. Im Hotel, in dem er wohnt, kommt er mit dem Rezeptionisten Jorgen Mortensen ins Gespräch, der ihm rät, sich für einen Italienischkurs für Anfänger anzumelden. Dort trifft Andreas auf Olympia, eine liebenswerte, aber ausgesprochen tollpatschige Verkäuferin in einer Konditorei, die unter einem übergriffigen Vater leidet. Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Olympia zudem, dass die zurückhaltende Friseurin Karen ihre Schwester ist. Um diese Figuren herum versammeln sich weitere Menschen in den Dreißigern, allesamt vom Leben gezeichnet, aber entschlossen, gemeinsam Italienisch zu lernen.
Entstehungsgeschichte
„Italienisch für Anfänger“ entstand im Jahr 2000 unter der Regie von Lone Scherfig. In den Hauptrollen sind Anders W. Berthelsen, Anette Støvelbæk, Ann Eleonora Jørgensen und Peter Gantzler zu sehen. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: Ein Sprachkurs wird zum Sammelpunkt für Figuren, die jeweils eigene Verletzungen mit sich tragen, ihre Wege aber im gemeinsamen Lernen kreuzen. Die Erzählung setzt nicht auf eine einzelne Hauptfigur, sondern verteilt das Gewicht auf ein Ensemble von Menschen um die dreißig, deren private Schicksale sich erst nach und nach miteinander verweben – ein Aufbau, der die Balance zwischen komödiantischen und ernsten Tönen erklärt. Die Verkettung von Zufällen, etwa die Entdeckung einer familiären Verbindung nach einem Todesfall, deutet auf eine Erzählweise hin, die private Krisen mit leiser Situationskomik verknüpft, statt auf große dramatische Zuspitzung zu setzen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld seines Genres. Seit seiner Entstehung im Jahr 2000 sind inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte vergangen, was ihn zeitlich klar von aktuellen Beziehungskomödien abhebt. Innerhalb der Schnittmenge aus Komödie, Drama und Liebesfilm reiht er sich als Ensemblestück ein, das seinen Reiz weniger aus großen Wendungen als aus dem Zusammenspiel mehrerer gebrochener Lebensgeschichten zieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anders W. Berthelsen als Andreas
- Anette Støvelbæk als Olympia
- Ann Eleonora Jørgensen als Karen
- Peter Gantzler als Jørgen Mortensen
- Lars Kaalund als Hal-Finn
- Sara Indrio Jensen als Giulia
- Karen-Lise Mynster als Ejendomsmægler
- Rikke Wölck als Sygeplejerske
- Elsebeth Steentoft als Kvinde i kirke
- Bent Mejding als Pastor Wredmann
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Verfügbarkeit
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