Jeden Morgen hält derselbe Zug (1970)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lionel Jeffries |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1970-12-21 |
| Budget | 375.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (103 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein behütetes Leben in einem großbürgerlichen Haushalt im viktorianischen London endet abrupt, als drei Kinder eines Abends beobachten, wie ihr Vater von zwei Fremden in sein Arbeitszimmer geführt wird. Nach einem Gespräch verlässt er die Familie und kehrt nicht zurück. Mutter und Kinder geraten in finanzielle Not und ziehen in ein Landhaus. Trotz der veränderten Umstände verlieren sie nicht den Mut und finden Wege, anderen zu helfen. Besonders die nahegelegene Eisenbahnstrecke fasziniert die Kinder: Sie winken den vorbeifahrenden Zügen zu, und ihre Aufmerksamkeit bewahrt einmal sogar vor einem Unglück. Durch ihre Hilfsbereitschaft entstehen Freundschaften zu einflussreichen Personen, die schließlich Licht ins Rätsel um den verschwundenen Vater bringen könnten.
Entstehungsgeschichte
Lionel Jeffries führte bei diesem 1970 entstandenen Drama Regie, das die Grenze zwischen Familienfilm und ernsterem Erzählton bewusst offen lässt. Die Besetzung umfasst Dinah Sheridan, Bernard Cribbins, William Mervyn und Iain Cuthbertson.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Familienfilm erlaubt es der Geschichte, kindliche Perspektive und ernste Themen wie sozialen Abstieg und das Verschwinden eines Elternteils miteinander zu verbinden, ohne die kindliche Neugier und den Zusammenhalt der Geschwister aus dem Blick zu verlieren. Dass die Erzählung den Verlust des Vaters an den Anfang stellt und die Auflösung offenhält, verweist auf eine Struktur, die auf Mysterium und schrittweise Aufklärung setzt statt auf schnelle Antworten. Die Eisenbahn als wiederkehrendes Motiv verbindet dabei Alltagsroutine der Kinder mit der Hoffnung auf Veränderung von außen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,7 bei einer eher schmalen, dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden, aber nicht auffällig herausragenden Bereich für Familiendramen seiner Zeit. Seit der Entstehung 1970 sind mittlerweile über fünf Jahrzehnte vergangen, was die Geschichte deutlich in ihrer viktorianischen Zeitfärbung verankert. Innerhalb des Genres von Drama und Familienfilm steht er für eine Erzählweise, die auf ruhige Charakterentwicklung und ein langsames Aufdecken von Geheimnissen setzt, statt auf große dramatische Zuspitzungen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Dinah Sheridan als Mrs. Waterbury
- Bernard Cribbins als Albert Perks
- William Mervyn als Old Gentleman
- Iain Cuthbertson als Charles Waterbury
- Jenny Agutter als Roberta 'Bobbie' Waterbury
- Sally Thomsett als Phyllis Waterbury
- Gary Warren als Peter Waterbury
- Peter Bromilow als Doctor
- Ann Lancaster als Ruth
- Gordon Whiting als Russian
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