Jesse Stone - Totgeschwiegen (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Harmon |
|---|---|
| Genre | Drama, Krimi, Thriller, Mystery, TV-Film |
| Laufzeit | 84 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-04-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (130 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der eigentlich beschaulichen Kleinstadt Paradise an der amerikanischen Ostküste wird ein etwa vierzehnjähriges Mädchen tot aufgefunden. Die Tote galt einst als Einserschülerin, war dann aber abgerutscht, hatte Probleme mit Drogen und einen zweifelhaften Ruf in der Stadt. Sheriff Jesse Stone, der aus Los Angeles hierher gezogen ist und seine eigenen Dämonen mit sich herumträgt, vor allem den Alkohol, übernimmt die Ermittlungen. Der Kreis der Verdächtigen ist überschaubar, aber brisant: Ein schulischer Sportstar gerät ebenso ins Visier wie ein erfolgreicher Schriftsteller, der mit sozialkritischen Studien über Jugendliche bekannt geworden ist. Zwischen kleinstädtischer Fassade und den Abgründen, die sich hinter ihr auftun, muss Stone sich durch Widersprüche und falsche Fährten arbeiten.
Entstehungsgeschichte
Der Fernsehfilm entstand 2006 unter der Regie von Robert Harmon. In den Hauptrollen sind Tom Selleck als Jesse Stone, Viola Davis, Kohl Sudduth und Orla Brady zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Krimi, Thriller und Mystery-Elementen in einem TV-Film-Format verweist auf eine Erzählweise, die weniger auf actionreiche Zuspitzung als auf psychologische Verdichtung setzt. Dass das Opfer eine einstige Musterschülerin war, die den gesellschaftlichen Erwartungen an ein "gutes" Mädchen nicht mehr entsprach, rückt die Geschichte in die Nähe einer Milieustudie: Es geht nicht nur um die Aufklärung eines Mordes, sondern um die Frage, wie eine Gemeinschaft mit Abweichung umgeht. Die Verdächtigen, ein Sportstar und ein Schriftsteller mit sozialkritischem Profil, stehen für zwei Pole öffentlicher Anerkennung, deren Fassade hinterfragt wird. Auch Stones eigene Suchtproblematik fügt sich in dieses Bild von Figuren, die mehr sind, als sie nach außen zeigen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht überragend aufgenommen einordnen. Seit der Entstehung 2006 sind fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel innerhalb der Reihe um Jesse Stone als frühen Beitrag markiert. Innerhalb des Genres der Krimidramen mit regionalem Setting und moralischer Grauzone reiht er sich in eine Tradition ein, die auf Charakterstudien statt auf Spektakel setzt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Tom Selleck als Jesse Stone
- Viola Davis als Molly Crane
- Kohl Sudduth als Luther 'Suitcase' Simpson
- Orla Brady als Lilly Summers
- Gary Basaraba als Norman Shaw
- John Diehl als Jerry Snyder
- Debra Christofferson als Mrs. Snyder
- Mae Whitman als Emily Bishop
- Edward Edwards als Hank Bishop
- Brendan Kelly als Lovey Norris
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Verfügbarkeit
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