Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Danièle Thompson |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 5,5 (147 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Rose ist auf der Flucht. Sie will nach Mexico City, weit weg von dem Mann, den sie hinter sich lassen möchte, und von allem, was sie an ihn erinnert. Felix dagegen ist ein erfolgreicher Koch, der nach München unterwegs ist, um eine wichtige Beziehung wieder zu ordnen. Beide Reisen kommen nicht zustande wie geplant: Ein Flughafen wird für sie zur Falle, ein Zwischenstopp zur erzwungenen Gemeinschaft. In dieser Enge, zwischen Wartehallen und fremden Koffern, treffen zwei Menschen aufeinander, die eigentlich nur weiterwollten und stattdessen sich selbst begegnen müssen – mit ihren Ängsten, Marotten und einer Anziehung, die keiner von beiden eingeplant hatte.
Entstehungsgeschichte
"Jet Lag – Oder wo die Liebe hinfliegt" entstand 2002 unter der Regie von Danièle Thompson. In den Hauptrollen stehen Juliette Binoche und Jean Reno, unterstützt von Sergi López und Scali Delpeyrat. Der Film ist freigegeben ohne Altersbeschränkung und richtet sich damit an ein breites Publikum.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Komödie, Drama und Liebesfilm verrät die Anlage der Geschichte: Es geht weniger um äußere Handlung als um das langsame Auftauen zweier Figuren, die sich zunächst fremd und misstrauisch begegnen. Der Flughafen als Schauplatz ist dabei mehr als nur Kulisse – er steht für einen Zustand des Dazwischen, für Menschen, die zwischen zwei Leben feststecken. Dass beide Hauptfiguren aus völlig unterschiedlichen Berufswelten kommen – eine Frau in emotionaler Auflösung, ein Koch mit geordnetem, aber ebenso ungelöstem Privatleben – schafft die Reibung, aus der sich die Beziehung der beiden entwickelt. Die Besetzung mit vier klar umrissenen Figuren lässt vermuten, dass der Film auf Kammerspielhaftes setzt statt auf große Nebenhandlungen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,5 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Feld seines Genres, ohne dass sich daraus eine klare Tendenz nach oben oder unten ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2002 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Titel in die frühen 2000er-Jahre der romantischen Komödie einordnet, einer Phase, in der solche Zwei-Personen-Geschichten mit bekannten Gesichtern im Kino verbreitet waren. Innerhalb dieses Feldes bleibt er ein Beispiel für ein reduziertes, figurengetriebenes Erzählen zwischen Komik und Melancholie.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jean Reno als Félix
- Juliette Binoche als Rose
- Sergi López als Sergio
- Scali Delpeyrat als Doctor
- Karine Belly als Air France Attendant
- Raoul Billerey als Félix's Father
- Nadège Beausson-Diagne als Roissy Passenger
- Alice Taglioni als Ground Hostess
- Jérôme Keen als Concierge
- Sébastien Lalanne als Barman
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Verfügbarkeit
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