Jimmy P. – Psychotherapie eines Indianers (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arnaud Desplechin |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-11 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.283 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jimmy Picard, Angehöriger des Blackfoot-Stammes, kehrt nach seinem Militärdienst in Frankreich während des Zweiten Weltkriegs in die Vereinigten Staaten zurück. Er leidet unter schmerzhaften Symptomen, die er auf eine im Krieg erlittene Schädelfraktur zurückführt. Da die behandelnden Ärzte jedoch keine körperliche Ursache finden, wird bei ihm der Verdacht auf Schizophrenie geäußert, und er kommt in eine auf Geisteskrankheiten spezialisierte Klinik in Kansas. Dort holt die Klinikleitung den französischen Ethnologen und Psychoanalytiker George Devereux hinzu, der sich mit der Kultur der Blackfoot auskennt. In einfühlsamen Gesprächen nähert er sich gemeinsam mit Jimmy dessen Innenleben an, um den eigentlichen Ursprung der Beschwerden freizulegen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 2013 und wurde von Arnaud Desplechin inszeniert. In den Hauptrollen sind Benicio del Toro als Jimmy Picard und Mathieu Amalric als George Devereux zu sehen, an ihrer Seite Gina McKee und Larry Pine. Es handelt sich um ein Drama.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als Zweiergespräch angelegt: Ein Patient und ein Therapeut, die aus grundverschiedenen Welten stammen, finden über kulturelles Verständnis zueinander. Damit rückt weniger äußere Handlung in den Vordergrund als ein psychologischer Annäherungsprozess, der sich über Dialoge entfaltet. Die Konstellation aus einem indigenen Kriegsheimkehrer und einem europäischen Wissenschaftler deutet auf ein Interesse an kultureller Vermittlung und an der Frage, wie seelisches Leid gedeutet und verstanden wird, je nachdem, aus welcher Perspektive man es betrachtet. Die reine Genreeinordnung als Drama unterstreicht, dass der Film auf Introspektion und Beziehungsdynamik setzt statt auf äußere Spannungsmomente.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein klares Urteil über breite Publikumswirkung ableiten ließe. Seit seinem Erscheinen 2013 sind mittlerweile über ein Jahrzehnt vergangen, und die Bewertungszahl deutet eher auf ein Nischenpublikum als auf einen Titel mit großer Reichweite hin. Innerhalb des Dramengenres steht der Film mit seinem Fokus auf eine ungewöhnliche therapeutische Begegnung eher abseits reißerischer Erzählmuster.
Bilder


Besetzung & Stab
- Benicio del Toro als Jimmy Picard
- Mathieu Amalric als Georges Devereux
- Gina McKee als Madeleine
- Larry Pine als Dr. Karl Menninger
- Joseph Cross als Dr. Holt
- Elya Baskin als Dr. Jokl
- Gary Farmer als Jack
- Michelle Thrush als Gayle Picard
- Misty Upham als Jane
- Jennifer Podemski als Doll
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Verfügbarkeit
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