Julie - eine Frau gibt nicht auf (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eric Gravel |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-03-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 42.566 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (350 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Julie lebt mit ihren beiden Kindern auf dem Land und arbeitet in einem Pariser Luxushotel. Beides unter einen Hut zu bringen, verlangt ihr große Anstrengungen ab. Das Leben, das sie sich so eingerichtet hat, funktioniert nur, solange alles nach Plan läuft.
Dann ergibt sich endlich die Aussicht, auf die sie lange gewartet hat: ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle, die ihr neue Möglichkeiten eröffnen könnte. Ausgerechnet jetzt bricht jedoch ein landesweiter Streik aus, der den öffentlichen Nahverkehr lahmlegt. Das mühsam austarierte Gleichgewicht gerät ins Wanken. Julie beginnt einen hektischen Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder verpasste Zug und jede Verzögerung alles zum Einsturz bringen kann.
Entstehungsgeschichte
Das Drama stammt von Eric Gravel und erschien 2022, international auch unter dem Titel „Full Time“. Laure Calamy führt die Besetzung an, außerdem sind Anne Suarez, Geneviève Mnich und Nolan Arizmendi zu sehen. Die Freigabe ab 12 Jahren entspricht einem Stoff, der ohne Gewalt auskommt, seine Anspannung aber aus Alltagsdruck und Zeitnot bezieht.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt beim reinen Drama und verzichtet auf jede Zuspitzung ins Kriminelle oder Übersteigerte. Seine Spannung entsteht aus Umständen, die vielen vertraut sein dürften: der weite Weg zur Arbeit, die Verantwortung für Kinder, der Druck, eine Stelle nicht zu verlieren. Der Streik wirkt dabei wie ein Brandbeschleuniger, der ein ohnehin fragiles System an seine Grenze treibt.
Die Anlage als Wettlauf gegen die Uhr verleiht der Geschichte ein Tempo, das man eher aus dem Thriller kennt. Übertragen auf das Leben einer berufstätigen Mutter wird daraus eine Studie über Erschöpfung und Durchhaltewillen. Der deutsche Titel betont genau diesen Aspekt, während der englische den Arbeitsalltag in den Vordergrund rückt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 spricht für eine deutlich positive Aufnahme, auch wenn die Basis mit einigen hundert Stimmen noch überschaubar ist. Vier Jahre nach der Veröffentlichung gehört der Film zu den jüngeren Arbeiten im Bereich des sozialen Dramas. Mit seinem Stoff aus dem Arbeitsalltag setzt er auf die Kraft des Gewöhnlichen statt auf große Ereignisse.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laure Calamy als Julie Roy
- Anne Suarez als Sylvie
- Geneviève Mnich als Madame Lusigny
- Nolan Arizmendi als Nolan
- Sasha Lemaître Cremaschi als Chloé
- Cyril Gueï als Vincent
- Lucie Gallo als Jeanne Delacroix
- Agathe Dronne als Sophie
- Mathilde Weil als Lydia
- Dana Fiaque als Amina
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Verfügbarkeit
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