Karate Tiger (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Corey Yuen |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-05-02 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 4.662.137 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (656 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Verbrechersyndikat setzt den Karatelehrer Stillwell so unter Druck, dass er Los Angeles verlässt und sich in Seattle eine neue Existenz aufbauen will. Sein Sohn Jason, ein glühender Verehrer von Bruce Lee, dessen Kampftechnik und Philosophie ihn fasziniert, ist vom Rückzug des Vaters tief enttäuscht. Niedergeschlagen pilgert er in Seattle, der Heimatstadt Lees, zu dessen Grab und bittet um Beistand. Von da an trainiert Jason wie ein Besessener, um die Technik seines Vorbilds zu perfektionieren; eines Nachts erscheint ihm der Meister im Traum und lehrt ihn dessen Geheimnisse. Mit diesem Wissen nimmt Jason den Kampf gegen die kriminellen Kräfte der Stadt auf, bis ihn die Herausforderung des Russen Ivan in ernste Bedrängnis bringt.
Entstehungsgeschichte
Corey Yuen hat den Film von 1986 inszeniert. Zu sehen sind Kurt McKinney, Jean-Claude Van Damme, J.W. Fails und Kathie Sileno. Die Altersgrenze liegt bei sechzehn Jahren.
Hinter den Kulissen
Mit Action, Komödie, Krimi und Drama verbindet der Film gleich vier Gattungen, was für einen Kampfsportfilm eine breite Anlage bedeutet. Der Krimi liefert mit dem Syndikat den Druck von außen, das Drama sitzt im Verhältnis zwischen Vater und Sohn, die Komödie sorgt dafür, dass die Trainingsphasen nicht nur als Pflicht erscheinen, und die Action löst ein, worauf alles zuläuft. Auffällig ist die Bauform: Demütigung, Rückzug, Training, Prüfung. Die Traumbegegnung ist dabei der entscheidende Kunstgriff, denn sie ersetzt den Lehrmeister, den die Erzählung im Vater gerade verloren hat. Damit löst der Film ein Problem, das jede Aufstiegsgeschichte hat, nämlich woher der Held sein Können nehmen soll, ohne dass es ihm einfach zufällt.
Einordnung & Wirkung
6,3 von 10 auf schmaler Stimmenbasis beschreibt einen Titel im unteren Mittelfeld. Vierzig Jahre nach dem Erscheinen lässt sich an ihm die Bauweise des Kampfsportfilms jener Zeit gut ablesen, samt der klaren Rollenverteilung zwischen Held und Herausforderer. Die Freigabe ab sechzehn Jahren ordnet ihn einem jugendlichen bis erwachsenen Publikum zu.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kurt McKinney als Jason Stillwell
- Jean-Claude Van Damme als Ivan Kraschinsky "The Russian"
- J.W. Fails als R.J. Madison
- Kathie Sileno als Kelly Reilly
- Kim Tae-Jeong als Sensei Lee
- Kent Lipham als Scott
- Ron Pohnel als Ian Reilly
- Dale Jacoby als Dean Ramsey
- Peter Cunningham als Frank Peters
- Timothy D. Baker als Tom Stillwell
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Verfügbarkeit
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