Karol - Ein Mann, der Papst wurde (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Giacomo Battiato |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 180 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-08-15 |
| Budget | 12.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (139 Stimmen) |
Worum es geht
Karol Wojtyla ist achtzehn, als sein Leben eigentlich in eine andere Richtung weisen soll: Er will schreiben, will Schauspieler werden, ist mit seinen Studien beschäftigt. Dann erreicht der Zweite Weltkrieg Polen, die deutschen Truppen marschieren ein, und der junge Mann wird Zeuge, wie sein Land und seine Landsleute unter der Besatzung leiden. Aus dieser Erfahrung heraus wächst ein anderer Entschluss: Er will Priester werden, um denen beizustehen, die Trost und Hilfe brauchen. Sein Weg führt ihn weiter durch die Jahre der kommunistischen Herrschaft, gegen die er sich trotz persönlicher Gefahr auflehnt, überzeugt davon, seinen Teil zur Linderung menschlichen Leids beitragen zu müssen. Der Film begleitet diesen Weg von den Kriegsjahren bis zu dem Punkt, an dem aus Karol Wojtyla eine Figur von weltweiter Bedeutung wird.
Entstehungsgeschichte
Giacomo Battiato hat "Karol - Ein Mann, der Papst wurde" 2005 inszeniert. In der Hauptrolle steht Piotr Adamczyk, an seiner Seite sind Małgorzata Bela, Ken Duken und Hristo Shopov zu sehen. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Historie sowie das Schlagwort einer wahren Begebenheit zeigen, dass der Film nicht auf freie Fiktion setzt, sondern eine reale Biografie nachzeichnen will. Dass die Handlung mit Krieg, Besatzung und politischer Unterdrückung ein bewegtes Kapitel europäischer Geschichte einbezieht, deutet auf eine Erzählung hin, die den Menschen Karol Wojtyla in seinem historischen Umfeld verortet, statt ihn losgelöst davon zu betrachten. Die Besetzung mit polnischen, deutschen und bulgarischen Darstellern spiegelt die internationale Dimension des Stoffes und die verschiedenen Schauplätze, die eine solche Lebensgeschichte durchmisst.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk innerhalb des biografischen Historiendramas einordnen. Seit seiner Entstehung 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, ohne dass sich daraus eine größere öffentliche Debatte um den Titel entwickelt zu haben scheint. Innerhalb des Genres reiht er sich in jene Filme ein, die historische Persönlichkeiten entlang zeitgeschichtlicher Umbrüche zeigen, ohne dass sich aus den vorliegenden Zahlen eine besondere Sonderstellung ablesen lässt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Piotr Adamczyk als Karol Wojtyla
- Małgorzata Bela als Hanna Tuszynska
- Ken Duken als Adam Zielinski
- Hristo Shopov als Julian Kordek
- Ennio Fantastichini als Maciej Nowak
- Violante Placido als Maria Pomorska
- Matt Craven als Hans Frank
- Raoul Bova als padre Tomasz Zaleski
- Lech Mackiewicz als card. Stefan Wyszyński
- Patrycja Soliman als Wislawa
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Verfügbarkeit
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