Keiner killt so schlecht wie ich (1971)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Elaine May |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1971-03-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (209 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Henry Graham hat sein Leben lang von seinem Vermögen gezehrt, ohne sich um dessen Herkunft oder Erhalt zu kümmern. Als sein Verwalter ihm eröffnet, dass nichts mehr übrig ist, bleibt ihm nur eine Lösung: eine wohlhabende Frau heiraten. Um die Zwischenzeit zu überbrücken, leiht er sich bei seinem Onkel Geld zu Bedingungen, die ihn zusätzlich unter Druck setzen. Bei einer Teegesellschaft trifft er auf Henrietta Lowell, eine schusselige, aber steinreiche Botanikerin, die allein lebt. Henry umgarnt sie zielstrebig und heiratet sie. Sein eigentlicher Plan, sie danach loszuwerden, gerät jedoch ins Wanken, als sich zwischen den beiden echte Zuneigung entwickelt.
Entstehungsgeschichte
„Keiner killt so schlecht wie ich“ entstand 1971 unter der Regie von Elaine May, die zugleich die Rolle der Henrietta Lowell übernahm. Walter Matthau spielt Henry Graham, in weiteren Rollen sind Jack Weston und George Rose zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Komödie mit Liebesfilm.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Heiratsschwindel-Plot und Liebesgeschichte legt eine Erzählung an, die zwischen Zynismus und Zuneigung wechselt: Ein Mann, der aus reiner Berechnung handelt, wird durch die Begegnung mit einer Figur aus der Fassung gebracht, deren Tollpatschigkeit und Fachinteresse an Botanik ihn irritieren und zugleich für sie einnehmen. Dass eine Regisseurin die weibliche Hauptrolle selbst spielt, deutet auf eine enge Verzahnung von Figurenzeichnung und Inszenierung hin. Die Auflösung über die gemeinsame Entdeckung einer neuen Pflanzenart setzt einen versöhnlichen Schlusspunkt, der die anfängliche Mordabsicht in ein gemeinsames Werk verwandelt, ohne dass der Film seine komödiantische Grundhaltung aufgibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen zählt der Titel zu den eher unauffällig bewerteten Werken seines Genres, was angesichts des Abstands von über fünfzig Jahren zum Erscheinungsjahr auf ein Publikum hindeutet, das den Film gezielt sucht statt zufällig entdeckt. Innerhalb der Schnittmenge aus Komödie und Liebesfilm steht er für eine Erzählweise, die Charakterentwicklung über äußere Handlung stellt und den Wandel einer berechnenden Figur in den Mittelpunkt rückt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Walter Matthau als Henry Graham
- Elaine May als Henrietta Lowell
- Jack Weston als Andy McPherson
- George Rose als Harold
- James Coco als Uncle Harry
- Doris Roberts als Mrs. Traggert
- Renée Taylor als Sharon Hart
- William Redfield als Beckett
- Graham Jarvis als Bo
- Jess Osuna als Frank
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Verfügbarkeit
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