Kicking and Screaming (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Noah Baumbach |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-10-06 |
| Einspielergebnis | 718.490 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (249 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz nach dem College-Abschluss steht Grover vor einer Entscheidung: Seine Freundin Jane eröffnet ihm, dass sie nach Prag gehen will, um dort zu schreiben. Grover entschließt sich, nicht mitzukommen, und zieht stattdessen mit mehreren Freunden zusammen. Keiner von ihnen bringt die Energie auf, sich vom Sog der Universität zu lösen. Große Entscheidungen werden vermieden, Veränderung wird aufgeschoben. Gleichzeitig ist da die Angst, so zu enden wie Chet, der seit zehn Jahren studiert und nebenbei hinter der Bar arbeitet – eine Figur, die zeigt, wohin ewiges Zögern führen kann.
Entstehungsgeschichte
"Kicking and Screaming" entstand 1995 unter der Regie von Noah Baumbach. Der Film ist als Komödie, Drama und Liebesfilm angelegt und vereint diese drei Register in der Zeichnung seiner Figuren. Zur Besetzung gehören Josh Hamilton als Grover, Olivia D'Abo als Jane sowie Chris Eigeman und Parker Posey in weiteren Rollen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm passt zum Thema: eine Gruppe junger Erwachsener, die zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit pendelt, weil sie den Ernst des Lebens nicht an sich heranlassen will. Dass die Handlung unmittelbar nach dem Universitätsabschluss einsetzt und sich fast ausschließlich im Umfeld der Hochschule abspielt, unterstreicht das zentrale Motiv der Geschichte: das Verharren an einem vertrauten Ort, aus Angst vor dem, was danach kommt. Die Figurenkonstellation – ein Freundeskreis plus eine Randfigur wie Chet, die als abschreckendes Beispiel fungiert – macht deutlich, dass es weniger um eine einzelne Liebesgeschichte als um einen Zustand geht, den mehrere Charaktere gemeinsam durchleben.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis von 248 Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Popularität ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der das Thema des verzögerten Erwachsenwerdens nach dem Studienabschluss im US-amerikanischen Independent-Kino verhandelt wurde. Innerhalb der Schnittmenge aus Komödie, Drama und Liebesfilm steht er für eine leise, figurenzentrierte Erzählweise ohne große dramatische Zuspitzung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Josh Hamilton als Grover
- Olivia D'Abo als Jane
- Chris Eigeman als Max
- Parker Posey als Miami
- Jason Wiles als Skippy
- Cara Buono als Kate
- Carlos Jacott als Otis
- Elliott Gould als Grover's Dad
- Eric Stoltz als Chet
- Samuel Gould als Pete
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Verfügbarkeit
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