Kompromat - Die Macht der Lüge (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jérôme Salle |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-07 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.283.431 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (298 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mathieu ist ein fröhlicher und engagierter französischer Diplomat. Er nimmt einen Posten im sibirischen Irkutsk an, wo er die Alliance Française leitet. Von dem Ortswechsel erhofft er sich auch etwas für seine Familie und seine angeschlagene Ehe.
Doch seine Arbeit bringt ihn bald in Schwierigkeiten. Indem er kulturelle Veranstaltungen organisiert und künstlerischen Ausdruck fördert, gerät er mit den örtlichen Behörden aneinander. Schließlich wird er eines schrecklichen Verbrechens beschuldigt. Schnell begreift Mathieu, dass jemand beim russischen Föderalen Sicherheitsdienst FSB einen Fall gegen ihn konstruiert hat und er in eine Falle geraten ist. Unfreiwillig steht er damit einer der mächtigsten und gefährlichsten Kräfte der Gegenwart gegenüber.
Entstehungsgeschichte
Jérôme Salle führte Regie bei dem Film aus dem Jahr 2022. Gilles Lellouche, Joanna Kulig, Michail Witaljewitsch Gorewoi und Sasha Piltsin sind in der Besetzung vertreten. Die Freigabe ab zwölf Jahren öffnet den Film auch für ein jugendliches Publikum. Seit der Veröffentlichung sind vier Jahre vergangen.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Thriller und Drama. Diese Kombination spiegelt eine Geschichte, in der politische Bedrohung und persönliche Krise ineinandergreifen. Auf der einen Seite steht die Konfrontation mit einem übermächtigen Geheimdienst, auf der anderen ein Familienleben, das ohnehin schon brüchig ist.
Die Anlage folgt dem Muster eines Menschen, der ohne eigenes Zutun in die Mühlen eines Apparats gerät. Mathieu ist kein Agent und kein Aktivist, sondern ein Kulturvermittler, dessen Arbeit plötzlich als Provokation verstanden wird. Genau darin liegt die Schärfe des Stoffes: Schon die Förderung von Kunst und Kultur reicht aus, um ins Visier zu geraten. Schon der deutsche Titel rückt die Macht der Lüge in den Mittelpunkt. Der Schauplatz in Sibirien unterstreicht die Isolation eines Mannes, der fern der Heimat auf sich allein gestellt ist.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 zeigt eine ordentliche, wenn auch nicht überschwängliche Aufnahme. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage. Im politischen Thriller gehört der Film zu den Werken, die staatliche Willkür am Einzelschicksal eines Unbeteiligten erfahrbar machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gilles Lellouche als Mathieu Roussel
- Joanna Kulig als Svetlana
- Mikhail Gorevoy als Rostov
- Sasha Piltsin als Sergey
- Mikhail Safronov als Ivanovich
- Oleksiy Horbunov als Borodin
- Igor Jijikine als Sagarine
- Elisa Lasowski als Alica
- Daniil Vorobyov als Sacha
- Judith Henry als Michèle
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Verfügbarkeit
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