Küss mich (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandra-Therese Keining |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-07-29 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (390 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mia und Frida sind beide um die dreißig, als sie sich zum ersten Mal begegnen. Der Anlass ist eine Verlobungsfeier, und zwar die ihrer Eltern: Mias Vater Lasse hat sich in Fridas Mutter Elizabeth verliebt, die beiden wollen heiraten. Damit werden Mia und Frida zu Stiefschwestern.
Zunächst scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Mia, die ihren Vater seit Jahren nicht gesehen hat, erscheint in Begleitung ihres Freundes, und auch die beiden denken ans Heiraten. Doch die Begegnung mit Frida bringt alles durcheinander. Zwischen den Frauen entstehen zärtliche Gesten, und je näher sie sich kennenlernen, desto stärker werden die Gefühle, bis Frida sich verliebt. Die Beziehung, die daraus erwächst, verändert den Blick beider auf ihr Leben und erschüttert den Frieden in beiden Familien, mit Folgen, die zum Teil verheerend sind.
Entstehungsgeschichte
Die schwedische Produktion entstand 2011 unter der Regie von Alexandra-Therese Keining. Ruth Vega Fernandez, Liv Mjönes, Krister Henriksson und Lena Endre gehören zur Besetzung. International ist der Film unter dem Titel „With Every Heartbeat“ bekannt, im Deutschen trägt er den knappen Titel „Küss mich“.
Hinter den Kulissen
Als Liebesfilm mit dramatischem Unterbau setzt die Geschichte nicht auf leichte Romantik, sondern auf die Reibung, die eine unerwartete Liebe auslöst. Die Konstellation ist dabei besonders zugespitzt. Zwei Frauen verlieben sich ausgerechnet in dem Moment, in dem ihre Familien durch eine Heirat zusammenwachsen sollen, und eine der beiden steht selbst kurz vor einer Ehe mit einem Mann.
Daraus ergibt sich eine doppelte Spannung. Zum einen geht es um die Selbstentdeckung zweier erwachsener Frauen, die ihr Leben neu ordnen müssen. Zum anderen verknüpft die Anlage das Private mit dem Familiären: Jede Entscheidung der beiden berührt zugleich die Beziehung ihrer Eltern. Die Liebe steht hier also nicht im luftleeren Raum, sondern mitten in einem Gefüge, das sie zwangsläufig ins Wanken bringt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten liegt die Bewertung deutlich im positiven Bereich. Dahinter stehen einige hundert Stimmen, eine noch überschaubare Basis. Seit dem Erscheinen sind 15 Jahre vergangen. Im Liebesdrama über gleichgeschlechtliche Beziehungen gehört der Film zu jenen Titeln, die den Konflikt nicht aus äußerer Ablehnung allein, sondern aus verwickelten familiären Bindungen entwickeln.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ruth Vega Fernandez als Mia
- Liv Mjönes als Frida
- Krister Henriksson als Lasse
- Lena Endre als Elisabeth
- Joakim Nätterqvist als Tim
- Josefine Tengblad als Elin
- Tom Ljungman als Oskar
- Björn Kjellman als Priest
- Jan Goldring als Security Guard
- Anna Nygren als Teacher in Auditorium
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Verfügbarkeit
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